Nach langen Jahren des Wartens soll unsere Gemeinde nun endlich schnelles Internet bekommen. Welches die EWE zur Verfügung stellt und von ortsansässigen Firmen finanziell und technisch gefördert wird.
Wir hatten vor Jahren schon Gespräche mit der Telekom, aber die hatten keinerlei Interesse, uns mit vernünftigem Internet auszustatten. Nun soll das im 1. Quartal 2012 losgehen, ABER die Telekom beruft sich auf die alten Verträge, die vor Jahren (unter anderen Voraussetzungen) abgeschlossen wurden, und pocht auf die Kündigungsfristen. Somit wird dann wahrscheinlich uns das schnelle Internet solange verwehrt bleiben, wie unsere alten analogen- und ISDNverträge noch laufen.
Selbst nach mehreren Anrufen und einer Beschwerde-Email an die Telekom bekommt man nur Standardantworten zurück, ''ist nicht möglich'', ''würden andere auch nicht machen'' und ''gerne informieren wir sie über ihre Kündigungsfristen''.
Und den direkten Vergleich, dass es anders geht, habe ich bei Filiago gesehen. Da heißt es dann kein Problem, sagen sie Bescheid, wann das schnelle Internet da ist, dann machen wir einen Vergleich (was ist noch zu zahlen, bis Vertragsende und davon die Hälfte, zack, bin ich aus meinem Vertrag raus). Das ist doch mal Service.
Bestell-/Kundennummer: 1461300909
Meine Forderung an Deutsche Telekom:
Lasst uns aus unseren alten Verträgen raus, damit auch wir das schnelle und günstige Internet nutzen können
Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 288 Tagen und 9 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 22
Genau, um eingehalten zu werden!
Das Chaos auf der Welt wäre noch um einiges größer wenn sich niemand an abgeschlossene Verträge halten würde.
Ich lese aus der Beschwerde keinen Wunsch den Vertrag auszuhebeln, sondern der Wunsch diesen Vertrag einvernehmlich aufzulösen!
Es ist Richtig das die Telekom auf die Erfüllung eines Vertrages bestehen kann, aber was könnte passieren? Der Kunde könnte die bestehenden Tarife soweit wie möglich zurückfahren und die Nutzung des Dienstes einstellen und die Zeit bis zur Erfüllung des Vertrages mit Filiago (Sat-DSL) nutzen. Denkbar ist weiterhin, was nicht unwahrscheinlich ist, das andere bestehende Verträge, wie Mobilfunk nicht vom Kunden verlängert werden.
Da darf man sich zu Recht die Frage stellen, ob es für den Anbieter nicht vielleicht lukrativer ist einen Vergleich anzustreben um einen dann zufriedenen Kunden zu behalten.
Robert Walter ist meiner Meinung nach zu Recht verärgert.
Ich habe weiterhin auch keine unüblichen Vertragslaufzeiten, es ist nur leider so, dass meine Verträge bei der Telekom im November, aus Grund fehlender Alternativen, verlängert wurden, um weitere 12 Monate (Telefon) und weitere 6 Monate (ISDN-Internet), aber die Informationen über das Internet der EWE erst Anfang Dezember bei uns eintrafen.
Kenne kaum mehr ein westliches Land (außer D) wo einem Lachnummern wie ISDN (was ist das, muß meinen Opa fragen) als Internetanschluss angeboten werden.
Ich kann einfach nicht glauben, dass Sie in Ihrem Briefkasten lediglich eine Info über den Ist- Zustand der EWE vorfanden.
Die TK hat ein gutes Recht auf abgeschlossene Verträge zu pochen!
Sie haben aber schon vertstanden worum es Geht?
So ist das Leben. ;-)
Mal im ernst, meinen sie wenn es bei uns nur eine Alternative Mobilfunklösung geben würde, die schneller und günstiger ist, würde ich hier eine Beschwerde über meinen alten ISDN Vertrag schreiben?
Sie hätten jederzeit einen kürzeren, aber deutlich teueren Vertrag abschliessen können.
Das Leben und das drumherum ist nun mal kein Zuckerschlecken und man kann sich eben nicht immer das Beste herauspicken!
Davon abgesehen, UMTS funktioniert auch mit jedem Laptop/PC mit dem entsprechenden Stick.
Man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken!
Einen guten Rat von meiner Grossmutter: ''Erst Denken, dann sprechen, in diesem Falle schreiben''
man man.
der Spruch mit dem Denken und Sprechen stammt von M E I N E R Großmutter und ich beherzige das, seitdem ich den Spruch kenne.
Von ihr stammt auch das mit dem Zuckerschlecken und Rosinen picken.
Gehe in Dich und lass das mal alles auf Dich wirken, dann kommt Dir vielleicht irgendwann die Erleuchtung.
NS
in Deinem Fall hege ich allerdings ernsthafte Bedenken in Bezug auf die Erleuchtung.
Das diese Sprüche alle von ihrer Großmutter kommen, wusste ich nicht. Aber das bedeutet ja dann, das wir verwandt sind. Ich habe diese Weisheiten nämlich definitiv von meiner Großmutter. Aber egal, sind unsere Omas wohl beide weise? Ich würde bloß gerne mal wissen, warum sie Zweifel an meiner Erleuchtung hegen. Diese kleine Frage können sie mir doch sicher beantworten. Und mir mit Tips und Tricks helfen, zurück auf den richtigen weg zu kommen. Ich warte sehnsuchtsvoll auf eine Antwort ihrerseits.
Apropos Kaiser's Zeiten: "Pacta sunt servanda", alter römischer Rechtsgrundsatz. Gilt auch noch für's 21. Jahrhundert!
Punkt 1. Ich bin nicht Überheblich, sondern belustigt.
Punkt 2. Sie kennen meine Großmutter nicht, also lassen sie Äußerungen über diese. (Es passt nicht ganz, wenn man unten lateinische Grundsätze der Rechtssprechung zitiert, und oben über jemanden Großmutter herzieht. Das ist nämlich Überheblichkeit)
Punkt 3. Ich habe hier nicht eine Weisheit aus Kaiser's Zeiten zitiert. Aber das wissen sie ja bestimmt, wer so schön schreiben kann, der kann bestimmt auch lesen!
Punkt 4. Mir ist schon bewusst, das man Verträge einhalten muss, aber es gibt auch hier Ausnahmen, wo sich zwei Parteien einigen. Mehr möchte ich ja nicht. Aber was schreibe ich denn hier, dass steht ja alles schon weiter oben, wie sie sicher gelesen haben. Eines noch, ich bin mir schon im Klaren, dass ich rechtlich gesehen nicht viel machen kann, wäre es anders, dann hätte ich hier keine Beschwerde geschrieben, sondern bei der Telekom eine Klage eingereicht.
Mir liegt es nämlich fern "Schulter zuckend" Sachen so hinzunehmen, wie sie sind. Aber das kann ja jeder halten wie er möchte.