Immer wenn der übliche Paketzusteller vertreten wird, geschehen bei DHL merkwürdige Dinge. Dieser Fall, ganz aktuell, ich warte dringend auf ein Paket, das nicht kommen will.
Nachforschungen beim Versender haben ergeben, dass mein Paket seit sieben Tagen auf der Post liegt, keine Benachrichtigung, nichts dergleichen und die Herrschaften von der DHL machen neuerdings erst um 11 Uhr auf. Dort angekommen, höre ich die gleichen Beschwerden von einer alten Dame, die gehbehindert, mit dem Taxi zur DHL kommt, um dort sehr unfreundlich abgekanzelt zu werden.
Ich zahle verhältnismäßig viel Geld bei der DHL (indirekt) dafür, dass die Pakete an die Wohnungstüre gebracht werden, nicht dafür, dsas sie an dem Haus vorbeigefahren werden und auch nicht dafür, dass die Banausen das Paket zurückschicken, weil der Zusteller keine Lust hat auszuliefern und auch keine Lust hat, einen Abholschein auszustellen, auch dann nicht, wenn ein verlängertes WE vor der Türe steht.
Die Masche mit zweimal Porto kassieren ist nicht neu, in meinen Augen klarer Betrug. Die nächsten Tage werde ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben, das ist dann ein Verwaltungsakt, der nicht unter den Tisch gekehrt werden kann. Ich selber versende prinzipiell nicht mehr mit der DHL, seit Jahren auch keinen Ärger mehr gehabt, nur mit dieser DHL, wenn die ein Paket an mich ausliefern sollen. An dem Auslieferungstag war ich daheim, meine Klingel funktioniert bestens, das einzige, was nicht funktioniert, ist die DHL.
Meine Forderung an DHL:
Radikal für Ordnung sorgen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Nun, wie geschrieben, fing es plötzlich an, schlimmer zu werden. Regelmäßig werden z. B. keine Abholkarten mehr in die Briefkästen geworfen, so dads das Paket natürlich zurück geht. Die guten Stammzusteller werden abgezogen, bekommen neue, größere Gebiete, und der Nachfolger sind meist überfordert. Das führt dazu, dass Pakete, die früher noch zugestellt wurden, z. B. bei falsch geschriebenen Namen (Schmidtz statt Schmitz) nun rigoros zurück geschickt werden. Da braucht man dann auch bald DHL nicht mehr, da kann man auch mit GLS oder DPD versenden.
Zusteller hat keine Lust und bringt das Paket zum nächsten Postamt. Dort wird es eingelagert und dem Briefzusteller für den Folgetag eine Benachrichtigungskarte mitgegeben. Hinweis: Wir haben versucht, Sie gestern zu erreichen.
Das schöne dabei ist, dass der Zusteller (in der Regel SUB-Unternehmer) solche Sendungen ebenfalls bezahlt bekommt mit etwa 50% seines sonstigen Zustelllohnes. Somit hat er täglich seine Tour "saubergefahren", und bekommt auch noch Geld für schlechte Dienstleistung. Kunden, die er nicht mag, braucht er also nicht mehr zu bedienen. Recht einfach und bequem für DHL.