Ich habe am 26.01.2010 ein Paket an einen Bekannten per Packstation verschickt, der Wert des Inhalt beläuft sich auf 224€.
Als nach 7 Tagen das Paket noch nicht beim Empfänger ankam, stellte ich einen Nachforschungsauftrag, welcher auch sofort beantwortet wurde: Ich solle eine Schadensauflistung, den Einlieferungsschein und eine Rechnung über die Ware an das Kundencenter schicken. Gesagt getan, nur eine Rachung hatte ich nicht, woher denn auch, von Privat zu Privat gibs sowas halt leider nicht. Also hab ich beim DHL Call-Center angerunfen und gefragt, was ich anstelle der Rechnung senden solle. Man gab mir die Auskunft, es würde die Bestätigung des Empfängers über die Höhe des Wertes des Inhalts reichen.
Na gut, das alles zusammen gepackt und an das Kunden-Center übersandt.
6 Wochen gewartet.
In der 7ten Woche mal per Fax nachgefragt, ob es irgend eine Reaktion geben würde.
UNDE JETZT KOMMT DAS BESTE:
Ein Mitarbeiter dieser "tollen" Firma DHL hat bei meiner Frau angerufen und Ihr mitgeteilt, dass ein Kollege von Ihm mit dem Empfänger telefoniert hätte und dieser hat den Empfang des verloren gelaubten Paketes bestätigt. Somit wurden alle Unterlagen weggeschmissen und man habe den Fall abgeschlossen.
Als ich dann am Abend heimkam, fragte ich natürlich sofort bei meinem Bekannten nach, ob er ein Gespräch mit DHL führte, oder evtl. das Paket mitlerweile erhalten habe.
BEIDES WURDE VON IHM VERNEINT UND DIES HAT ER MIR AUCH SCHRIFTLICH BESTÄTIGT!
Natürlich kam von DHL null Reaktion auf diese Anschuldigung, war ja klar!
Ich das zu fassen? Da hat dieser Verein DHL es doch tatsächlich mittlerweile nötig, die Kunden rotzfrech am Telefon zu belügen, nur um sich vor ein paar Euro Schadensersatz zu drücken!
Meine Forderung an DHL:
224Euro Warenwert + 5, 90 Euro Porto
Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 157 Tagen und 1 Stunde.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 39
Irgendwie ist die Beschwerde nicht ganz koscher.
1. Das Geschäft war von privat zu privat. Wo soll da eine Rechnung herkommen?
2. Ich kenne den Wert der Ware deshalb, weil mir der Empfänger die 224 € überwiesen hat und ich im Gegenzug die Ware versandt habe.
3. Es war ein Paketversand. Natürlich habe ich einen Versandnachweis, wie könnte ich sonst einen Nachforschungsauftrag stellen?
4. Es versteht sich doch wohl von selbst, dass der Empfänger den Empfangsbeleg nicht unterschrieben hat, andernfalls wäre das Paket ja wohl angekommen, oder?
Irgendwie ist Ihr Beitrag nicht ganz koscher.
Warum lassen Sie sich dann nicht den unterschriebenen Beleg von DHL vorlegen? Irgendetwas ist hier doch total schräg!
Wenn DHL behauptet, das Paket ist zugestellt, und Sie behaupten das Gegenteil, dann muss DHL den Übergabebeleg vorzeigen. Wenn DHL dies nicht tut, dann haben die wirklich gelogen.
Also, warum haben Sie sich den Beleg nicht vorzeigen lassen? Ich glaube, Sie haben das Paket als unversichertes Päckchen (ohne Versandnachweis) versandt und wollen jetzt, auf Kosten von DHL, Ihr Geld zurück haben.
Versuchen kann man´s ja, oder?
Die Forderung wäre doch eigentlich: Auffindung des Pakets und dessen Auslieferung. Schadensersatzansprüche sind doch dann der nächste Schritt, wenn DHL offiziell dieses Paket nicht mehr auffindet.
Es reicht. Was bilden Sie sich eigentlich ein, mir hier versuchten Betrug zu unterstellen? Halten Sie sich aus der Angelegenheit raus, wenn Ihr IQ nicht ausreicht, die Sache zu kapieren!
@Josehin,
Ich gebe Ihnen Recht, die Sache ist seehr verwirrend. Suchauftrag (Nachforschungsauftrag) wurde als "erfolglos" eingestellt. DHL wollte den Schaden begleichen und dann kam eben die erfundene Geschichte mit dem Telefonat.
Warum fordern Sie nicht den Beleg, der beim Empfang zu unterschreiben ist, in Kopie an? Das wäre ja wohl die einfachste Lösung.
Da Sie dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht tun, ist diese Beschwerde nicht nachvollziehbar und damit auch nicht glaubwürdig.
ICH KANN DIESEN BELEG NICHT ANFORDERN, WEIL ES IHN NICHT GIBT!
DHL hat dieses Paket NIE ausgeliefert! Ich habe um eine Kopie gebeten und im DHL Call-Center wurde mir bestätigt, dass die Auslieferung nie stattgefunden hat (auch ersichtlich in der Online-Sendungsverfolgung).
Daher weiss ich eben ganz sicher, dass der DHL Mitarbeiter, welcher mit meiner Frau telefonierte und ihr sagte ,dass das Paket ausgeliefert wurde, gelogen hat.
Sie haben aber auf jeden Fall einen Einlieferungsbeleg und mit diesem kann man einen Nachforschungsauftrag stellen. Natürlich müssen Sie schon irgendwie nachweisen, was in dem Paket war.
Nur so kann Schadenersatz geleistet werden, nicht nur durch Ihre Angabe, es wäre 224,-€ wert gewesen. Ohne Nachweis über die Höhe des Schadens zahlt KEINE Versicherung. Warum tun Sie das nicht, sondern plärren hier nur rum, dass DHL lügt?
Woher wissen Sie eigentlich, dass Ihr "Bekannter" nicht lügt?
Tja, woher weiss ich wohl, dass mein Bekannter nicht lügt? Weil DHL keine Unterschrift vom Empfänger vorweisen kann, dass das Paket ausgeliefert wurde. Ebenso ersichtlich in der Online-Paketnachverfolgung. Das hat DHL Call-Center auf Nachfrage auch bestätigt: DAS PAKET GILT NACH WIE VOR ALS VERLOREN!
Wäre wohl besser, Sie lesen die Beiträge etwas aufmerksamer durch, anstatt hier selbst herum zu plärren und sich lächerlich zu machen!
Nochmal gaaaaaanz laaaaangsam lesen. So schwer ist es doch wirklich nicht. Übrigens, warum sollte denn der Bekannte des Beschwerdeführers lügen, was hätte der denn davon? Nix!
DHL ist doch für solche Dinger mittlerweile bekannt, wäre nicht der erste Fall und mit Sicherheit auch nicht der letzte.
Sie schreiben immer etwas von Sendungsverfolgung, das ist kein Nachforschungsauftrag.
Begreifen Sie es nicht, oder sind Sie des Lesens nicht kundig?
Lassen Sie sich die Beschwerde mal vorlesen, denn da steht es ja klar beschrieben, dass ein Nachforschungsantrag gestellt wurde.
Und wenn Sie es immer noch nicht begriffen haben, dann brauchen Sie hier auch nicht kommentieren.
danke für die Unterstützung!
Langsam habe ich wirklich daran gezweifelt, dass jemand hier irgend etwas kapiert. :-).
In meiner Beschwerde über DHL stehen ganz klar die zwei Wörter: "Nachforschungsauftrag" und "Schadensmeldung", aber anscheinend sind fast alle hier nicht d. Lesens mächtig.
Es geht im wesentlichen darum, dass ich als Privatmann keine Rechung ausstellen kann, und DHL aber nur eine Rechung als Nachweis akzeptiert. Und um die Sache aus der Welt zu schaffen, schreckt man eben vor unverschämten Lügen nicht zurück!
danke für die seelische Unterstützung, ich weiss das zu würdigen. :-)
@RecaBoxler-9365826, es handelte sich um gebrauchte Autoteile, die ich aus meinem Unfallfahrzeug ausgebaut habe. Hier gibts leider keine Rechung. Ich habe hier 30% vom Neupreis verlangt, eben die 224 €.
Schicken Sie denen den Beleg von Ebay oder wo Sie die Teile vertickt haben und gut ist.
Oh mei, das "Milliarden-Unternehmen" ist freilich nicht auf das Geld angewiesen, aber sicherlich der Beschwerdeführer! Oder würden SIE das Geld einfach abhaken, nur weil es sich um ein "Milliarden-Unternehmen" handelt? Also wirklich.
Auch mal öffentliche Wege gehen und notfalls ´nen Anwat nehmen. Jedenfalls wo Recht ist, sollte auch Recht walten.
Ich finde es nur komisch, dass ich eine Rechnung über den Wert des Inhaltes schicken muss, aber nicht darüber, dass wirklich die Ware drinnen war.
Naja, was kann ich machen? Einfach eine Rechnung im Nachhinein erstellen? Oder eine dritte unbeteiligte Person darum bitten, mir den Wert bestätigen zu lassen?
Na, irgendwann werden Sie ja das Handy irgendwo gekauft haben und demnach eine Rechnung haben. Das dürfte doch genügen, oder ist das Handy nur vom LKW gefallen? Dann haben Sie ja eh keinen Verlust.
Habe dann bei "portatronix.de" einen Ausdruck über den Wiederbeschaffungswert der Ware ausgedruckt. Weiß aber nicht, ob das als Nachweis reichen wird. Ich hoffe schon, weil so Ersatzteile nur so wiederzubeschaffen sind und zudem "neverlocked" auch ziemlich schwer und selten zu kriegen sind.
Was bringt eigentlich eine Versicherung, wenn es so schwer ist, etwas nachzuweisen, und als handfesten Beweis kann man ja so gesehen absolut nichts nehmen, da es nie sichergestellt sein wird, was in Paketen verschickt wird.
Daher ist das nur eine Hinhaltetechnik der DHL, was letztendlich nur mit dem Anwalt zu regeln sein wird. Vor allem bei einem so hohen Wert, der schon an die Versicherungsbetragsgrenze grenzt. Man müsste schon vor dem Postbeamten die Ware verpacken und Bestätigen lassen. Aber an so was denkt doch keiner.
Die Leute denken sich nur: "Ok, dann bezahle ich halt die 6, 90 €, dann bin ich versichert und auf der sicheren Seite".
Nun ja, ich denke, ich werde das mal abwarten und wenn irgendwas ist, dann schalte ich den Anwalt dazu. ; )
Ist euch schon mal so was passiert? Wenn ja, wie seid ihr vogegangen, wenn ihr keine Rechnung hattet?
Besteh auf dein Recht und geh an die Öffentlichkeit, lass das nicht auf dir sitzen.
Desweiteren habe ich die darauf hingewiesen, dass nach Abgabe des Paketes die dafür verantworlich sind. Mal sehen.
Ich frage mich trotz allem, was das alles soll? Ich meine, wenn das Paket nach der Zahlung gefunden wird, dann können die sich doch selbst überzeugen, was drin ist, und dann können die auch nachforschen, dass der Inhalt wirklich den Wert, den ich angegeben habe, erfasst.
Es hilft nur der Weg zum ANWALT!
Mir geht es wie einigen von euch! Habe etwas über DHL verschickt, habe aber eben keine Rechnung mehr, da das Teil schon zehn Jahre alt ist.
Nachvorschungsantrag ist schon gestellt. Da kann man wohl nichts machen, oder?
@Superhasi 11: ohne Rechnung. Das gibt es im Ebay-Zeitalter doch immer öfters. Deshalb ist es noch lange kein rechtsfreier Raum für die DHL. Man könnte meinen, du bist dort beschäftigt.
Man muss sich vorstellen, ich lasse ein großes Paket an meine Eltern schicken, da ich arbeiten bin. Warte und warte. Dann finde ich einen Zettel im Briefkasten "Paket konnte nicht zugestellt werden, ist zurück gegangen".
Hallo?
Ich wusste, dass es nicht sein konnte, da meine Eltern immer zu Hause sind. Ich da angerufen und habe folgende Aussage bekommen: Die Annahme des Pakets wurde verweigert, da der Karton beschädigt war. Bitte was?
Meine Eltern nehmen alle Pakete für mich an! So viel dazu. Und sind BLIND!
Die hätten das Paket mit Sicherheit angenommen und es wäre nicht mal aufgefallen, dass es kaputt ist.
Der Mitarbeiter hat einfach gelogen. So was macht mich stinksauer! Nur weil derjenige vielleicht keinen Bock hat, 18 Kg zu schleppen. Hallo, der hätte nicht mal Treppen laufen müssen.
Nach langem hin und her habe ich mein Paket über eine Woche verspätet bekommen und der Rest war eh egal. Und der Mitarbeiter treibt weiter hin, was er will und worauf er Bock hat.