Seit einigen Wochen scheint der zuständige Bote von DHL sich nicht mehr der Aufgabe gewachsen, die Pakete/Päckchen bis an die Haustüre zu bringen. Es werden grundsätzlich nur noch blaue Zettel in den Briefkasten gelegt ohne zu klingeln und es überhaupt zu versuchen.
Lustig: Innerhalb von zwei Wochen ist dieser Fall sieben mal passiert. Von Zufall kann wohl keine Rede sein. Die Klingel funktioniert hervorragend.
Bemerkenswert: Die Gegenstände werden an Läden in näherer Umgebung abgegeben. Das kann wohl nicht sein. Wenigstens bei den unmittelbaren Nachbarn sollte man erwarten können.
Sehr bedenklich: Der Mitarbeiter leidet unter Farbenblindheit und ist des Lesens nicht mächtig. Anders kann ich mir nicht erklären, warum bei wildfremden Menschen Pakete abgegeben werden, auf denen in roten und sehr großen Buchstaben steht "Nicht bei Nachbarn abgeben. Nicht an Kinder aushändigen". Auch das Thema Datenschutz ist ja bekannterweise nicht die Stärke in dem Unternehmen. Ich würde dennoch darum bitten, den gesetzlichen Verpflichtungen (Stichwort Postgeheimnis) nachzukommen. Die Gewährleistung war mehrfach nicht der Fall.
Der Hammer: Trotz Beschwerde bei dem Postamt direkt gegenüber und einer Reklamtion ging das die darauffolgenden Male ebenso. Offensichtlich verfügt DHL über kein ernstzunehmendes Beschwerdemanagement. Eine andere Interpretation ist, dass DHL die eigenen Kunden völlig egal sind. Möglich wäre auch schlichte Unfähigkeit.
Ich erwarte von DHL bis zum 14. Oktober eine Aufklärung des Sachverhalts. Ich möchte eine schriftliche Zusicherung, dass die Pakete zukünftig wieder ordnungsgemäß abgeliefert werden, entsprechend der Leistung, die bezahlt wurde. Weiterhin möchte ich dargelegt haben, was sich DHL konkret dazu überlegt, um diese Probleme abzustellen. Anhand der Lektüre diverser Foreneinträge muss wohl von einem systematischen Problem ausgegangen werden.
Ich verweise an dieser Stelle erneut auf meine Vermutung, dass dem Unternehmen die Kunden egal sind. Ich bin gespannt, ob das Wort Entschuldigung in ihren schriftlichen Stellungnahme auftaucht. Angesichts der Hinterherrennerei, die DHL verursacht hat, sollte man das erwarten können, oder?
Meine Forderung an DHL:
Aufklärung des Sachverhalts und schriftliche Darlegung
Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 22 Tagen und 12 Stunden.
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kommentare und trackbacks 7
Übrigens, wenn ich immer Ihre Werbespots sehe, habe ich den Eindruck, dass bei Ihnen lauter zufriedene und motivierte Mitarbeiter am Werke sind. Na ja, wie sagte schon Sheakespeare: "The world is a stage".
Merke: in den AGB steht sinngemäß: "... wenn angenommen werden kann, dass eine Ersatzzustellung im Sinne des Empfängers ist, nichts bei gegen die Abgabe beim Nachbarn etc. spricht, genau dann nur ist eine Ersatzzustellung zulässig".
Nun, rot und groß und eindeutig formuliert, dürfte es ausschließen, dass man annehmen kann, dies sei in Ordnung. Es zeugt nicht gerade von hoher Qualität, wenn man sich nicht an seine eigenen AGB hält.
Aber richtig: Weder im Grundgesetz noch in der Genfer Konvention steht was von roter Schrift.