Ich, 18 Jahre, in Begleitung meiner Mutter (Rechtsanwältin von Beruf) wollte ein Laptop der Marke Acer, Kaufpreis 680,- €, umtauschen/reparieren lassen, da die Webcam nicht funktionierte. Ich hatte das Laptop vor ein paar Monaten im März 2013 gekauft und ein Unternehmen für Computerreparatur hatte bei einer Durchsicht festgestellt, dass der Defekt vorlag und nicht auf meine Bedienung zurückzuführen war. Zudem ließ sich das Gerät nach deren Aussage nicht mehr reparieren.
Nachdem ich der Servicemitarbeiterin mein Anliegen dargelegt hatte, erzählte sie mir, dass ich es ja schon ein paar Monate hätte und dass es sich nicht einfach umtauschen ließe, es müsse repariert werden.
Nachdem meine Mutter sie erneut darauf hingewiesen hatte, dass Media Markt in der Pflicht stünde, das Gerät entgegenzunehmen, versuchte sie erneut durch das Aufzählen von Paragraphen uns von diesem Schritt abzuhalten. Nach einem kurzen Wortwechsel nahm sie das Gerät an sich, betrachtete es von außen und ließ sich von mir Name und Adresse geben. Daraufhin druckte sie ein Formular aus und reichte es mir.
Ihrer Aussage nach handelte es sich nur um eine "Empfangsbestätigung", dass ich ihr das Gerät übergeben hätte. Es stellte sich heraus, dass es sich vielmehr um einen Reparaturauftrag handelte, den ich Media Markt (gegen Bezahlung) geben sollte. Ich weigerte mich, dieses Dokument zu unterschreiben und meine Mutter fertigte eine eigene Empfangsbestätigung an, welche ich unterzeichnete und der Mitarbeiterin geben wollte.
Sie weigerte sich, diese anzunehmen und forderte mich lautstark und sehr unhöflich auf, das Gerät wieder mitzunehmen. Meine Mutter betonte erneut, dass ich das Laptop keinesfalls wieder mitnehmen würde und setzte 14 Tage Frist zur Reparatur/Umtausch. Daraufhin griff die Mitarbeiterin zum Telefon und forderte lautstark den hauseigenen Sicherheitsdienst an.
Ich habe schließlich die Empfangsbestätigung und das Laptop auf dem Tisch liegen gelassen, nochmal eine 14-tägige Frist gesetzt und das Geschäft verlassen unter lautstarken Protesten der Mitarbeiterin. Ich rechnete jeden Moment damit, dass "Sicherheitsleute" hinter mir her laufen würden.
Media-Markt hat den Umtausch separat vom übrigen Laden, "zweimal um die Ecke vom Haupteingang außen herum", abgeschirmt vom Kundenlauf, eingerichtet. Es war sehr unangenehm und ich fühlte mich genötigt und nach dem Ruf nach dem Sicherheitsdienst fast kriminalisiert. Ich behalte mir vor, Anzeige zu erstatten.
Bestell-/Kundennummer: 65116 M219 102 106801
Meine Forderung an Media Markt:
Reparatur, Umtausch oder Zurückzahlung des Kaufpreises sowie eine Stellungnahme zu diesem Vorfall
Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 290 Tagen und 17 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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In der gesetzlichen Gewährleistungspflicht von 2 Jahren sind Sie, laut Gesetz, nach 6 Monaten in der Pflicht, nachzuweisen das der Defekt bereits bei Kauf bestand.
Dies ist nahezu unmöglich nachzuweisen.
In dem Punkt hat die Verkäuferin Recht!
Wenn Ihre Mutter Juristin ist, so scheint dies nicht Ihr Gebiet zu sein.
Mein Tipp, telefonieren sie mit Acer ob der Defekt ein Garantiefall darstellt und klären es mit dem Hersteller. Denn dieser lobt die Garantie aus.
Ich würde die Reda bitten, das Ding hier zu löschen. Warum? Erstens, weil Sie l. ügen wie gedruckt und zweitens, weil Sie ansonsten eine A.nz. eige wegen Geschäftsschädigung am Hals haben könnten.
Fazit: Servicewüste Mediamarkt, oder: mediamarkt? Ich bin doch nicht blöd!
Beschwerde ist noch nicht gelöst