Auch wenn diesem Unternehmen die Rechtsgrundlage zur Entscheidung, ob Forderungen (bei uns Mobilfunk Vertrag) berechtigt ist oder nicht, fehlt, werden unschuldige Bürger, wie in diesem Falle wir, als säumige Zahler in aller Öffentlichkeit bloß gestellt.
Man beachtet die stattliche Größe des Frankierstempel! Dazu kommen tägliche Anrufe, manchmal wird nur kurz durch geschellt. Die Forderungen sind undurchsichtig und die Fristen knapp.
Auch nachdem unser Mobilfunkanbieter seine Fehler zugegeben hat und sich sehr ausgiebig bei uns entschuldigt, kam noch ein Anruf von Real Inkasso. Mit der Nachfrage, wann wir denn endlich zahlen.
Schade, dass große deutsche Unternehmen mit so einer Firma zusammen arbeiten.
Meine Forderung an "Real" Inkasso:
Stellungnahme
Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 9 Tagen und 7 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 7
. wer seine Rechnungen pünktlich zahlt.
Nicht JEDER kann hier freundlich bleiben, oder? Vor nicht allzu langer Zeit musste ich ins Krankenhaus. Die Rechnung wurde nach gerade mal einer Woche ohne weitere Nachricht von einer "Fremdfirma" angemahnt (Kauf auf Rechnung). Also, gekauft z. B. bei "Hänsler", angemahnt von einer EXTERNEN Firma, die sich um die Eintreibung von den Rechnungen für Unternehmen kümmert. In diesem Fall dachte ich sogar, ich hätte per "PayPal" schon bezahlt. Auf dem Lieferschein (Rechnung) war leider keinerlei Vermerk dazu. Die Mahngebühr betrug 4,95 Euro. Ich überwies nach Prüfung des Sachverhaltes umgehend ohne Mahngebühr. Nach ein paar Tagen kam eine Rechnung für die Mahngebühr. :-( In meinem Fall hatte ich noch Glück. Ich telefonierte mit dieser Firma und teilte zuerst mit, sie seien zwar im Recht, jedoch. Nach kurzer Schilderung wurde mir doch tatsächlich die Mahngebühr erlassen. Ging nun einmal positiv aus. :-) So etwas verursacht doch Ärger. Die Rechnungssumme belief sich übrigens auf knapp 20,00 Euro.
REAL scheint da genauso knallhart vor zu gehen. Es ist doch nicht die erste Beschwerde dieser Art. Für mich jedenfalls eine Warnung, dort vorsichtig zu sein bei Käufen mit Verträgen. Im Markt vor Ort jedenfalls sind die Mitarbeiter sehr hilfsbereit und entgegen kommend.
Und wenn der Mahnbescheid vom zuständigen Mahngericht kommen sollte, an der richtigen stelle ein Kreuz machen und schnellst möglich zurückschicken.
Ich schreibe hier in der Reclabox, weil ich so ein Verhalten mehr als dubios finde und hier der Gesetzgeber gefragt ist. Wer schweigt ändert nichts. Gefordert ist jetzt das zuständige Bundesjustizministerium, unlautere Inkassopraktiken in die Schranken zu weisen. Ausserdem bin ich ganz der Meinung der Verbraucherzentralen. „Inkasso braucht Regeln, gesetzliche Informationspflichten, verlässliche Gebührenvorgaben und eine schlagkräftige Aufsicht“ (VZBV-Vorstand Gerd Billen). Selbst der Inkasso Verband fordert dass die Behörden dringend Instrumente brauchen, mit denen sie wirkungsvoll gegen Abzocker und unseriöse Geschäftemacher vorgehen können (laut. BDIU-Präsident Wolfgang Spitz).
08.10.2013 | 15:41 Uhr
Der Autor wünscht keine öffentliche Diskussion.