Servicewüste: Bahn. Mehdorn ist abgesägt, trotzdem bekommt es die Deutsche Bahn nicht auf die Reihe einen angemessenen Service für ihre Kunden zu bieten.
Folgende Situation, die heute mal wieder passierte (ich berichtete bereits über andere/ähnliche Aktionen der Bahn): Fahrt von München nach Stuttgart im billigen, alten Intercity. Nach dem Einsteigen die Katastrophe: der komplette Zug ist voll. Man konnte sich gerade noch bewegen. Vom STEHPLATZ (!) zur Toilette eine Wegstrecke von 30 Metern benötigte man gefühlte zehn Minuten. Sitzplätze sind rar. Wer einen erhaschen konnte, hatte Luxus.
Statt die Fahrgäste, die ja normalerweise (Kunde =) König sein sollten, in die leere erste Klasse zu lassen, wird jeder, der sich dort niedergelassen hat, zur Kasse gebeten. Ein Fahrgast darf 60 Euro nachzahlen - trotz Bahncard. Zustände, wie man sie nur von Berichten aus Pakistan oder Indien kennt, wo die Passagiere teils auf dem Dach Platz nehmen müssen. Doch da kostet eine Fahrt ein paar Rupie - in Deutschland zahlt man trotz dieser Situation knapp ein Viertel Monatsizivigehalt.
Die Bahn - wird sie es jemals schaffen, den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht zu werden oder nutzt sie weiterhin ihre Monopolstellung in Deutschland aus?
Meine Forderung an Deutsche Bahn:
Sitzplatz in 1. Klasse in Zukunft
Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 186 Tagen und 23 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 25
Wenn man die 2. Klasse-Leute bei Überfüllung dann in die 1. Klasse lässt, sind die Menschen mit 1. Klasse Fahrschein zu Recht verärgert!
- 1. Klasse für den, der 1. Klasse gebucht hat - OK.
- Wenn Plätze frei - bitte schön Platz nehmen, bis jemand kommt und einen auffordert, "nachzuweisen", dass man 1. Klasse gebucht hat. Dann natürlich ggf. Platz räumen.
Ergo: Das URALTE Prinzip: ALTE, SCHWANGERE, FRAUEN mit Kleinkindern und meinetwegen auch Privilegierte mit Klasse 1 Ticket können auf den für sie "reservierten/ausgeweisenen" Plätzen auch Platz einfordern.
WO IST FÜR DIE BAHN DAS PROBLEM: Die Menschen sind bereit - aber freie Plätze da, wo jemand (89 Jahre) einem Herzinfarkt nahe und kann sich nicht ausruhen, obwohl Plätze frei, aber seine Rente für eine Strafe zu klein - die BAHN muss umdenken.