Mit Blick auf die unzähligen Beschwerden über TeldaFax: Bei mir ist der Fall ähnlich...
Seit 3,5 Monaten warte ich auf die Rückzahlung meiner Jahresvorauszahlung in Höhe von rd. 1000 €. Am 01.04.2009 habe ich Anzeige wg. Unterschlagung und Verdacht auf verschleppte Insolvenz erstattet (Stand 14.04.2009: offen).
TelDaFax - ein überfordertes Unternehmen mit schlechten Sitten. Die Unternehmensleitung hat strategische Fehlentscheidungen getroffen (Personal-Kapazitätsplanung, Öffentlichkeitsarbeit...). Die Verwaltung nutzt das Wissen über die Unfähigkeit und Fehler des Managements offenbar aus (Rechnungsbearbeitung, Kundeninformation...). Auch die Kontrollorgane versagen, indem sie auf den Imageverlust (siehe Presse + Internet) nicht angemessen reagieren. Ob Wirtschaftsprüfer, Revision, Risikomanagement... ihren Job erledigen, darf bezweifelt werden.
In meinem Fall funktionier(t)en allerdings Vertragsmanagement (Kunden-Login wurde sofort mit Vertragskündigung zum 31.01.2009 gesperrt) und PR gut (schickte mir vor kurzem ein Angebot über eine TelDaFax Mastercard; ich würde jedoch mein Geld eher Paolo Panzerknacker anvertrauen).
Ich werde weitere Schritte unternehmen und TelDaFax beim Wort ihres Vorstandsvorsitzenden Bath nehmen: "Bath kündigte an, dass bis zum Ende März 2009 sämtliche Schlussabrechnungen ordnungsgemäß erfolgen, soweit Klarheit über Zählerstände sowie Vertragszustand besteht. In allen aktuell noch etwa 2.500 unklaren Fällen bemühe man sich intensiv um den Dialog mit den Kunden und sei bereit, in Zweifelsfällen auch auf dem Kulanzwege zügig Einvernehmen herzustellen. In jedem Fall sollen bei Schlussabrechnungen jeder Verspätungstag, der über einen Zeitraum von zwei Monaten hinaus geht, mit einem effektiven Jahreszins von acht Prozent gutgeschrieben."
Meine Forderung an TelDaFax:
Rückzahlung von rd. 1000 €
Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
Hallo, liebe TelDaFax-Kunden und Reclabox-Mitglieder, die derzeit
(noch) ein Problem mit unserer Schlussabrechnung haben – tut uns
außerordentlich leid, daß es hier immer noch an mancher Stelle hakt und
daß auch die Kommunikation in vielen Fällen nicht gerade optimal
gelaufen ist. Wir verstehen Ihren Ärger durchaus und möchten gerne, daß
Sie uns hoffentlich bald in besserer Erinnerung haben – auch wenn Sie
derzeit noch mächtig sauer auf uns sein sollten. Wir können Ihnen aber
versichern, daß wir jeden einzelnen Fall so rasch wie möglich und im
beiderseitigen Einvernehmen zu einem jeweils positiven Abschluss
bringen möchten. (u.a. deshalb werden ausstehende Guthaben ja auch
verzinst).
Wir wissen auch, daß mancher von Ihnen mit vielen,
viele E-Mails nicht wirklich weitergekommen ist. Das möchten wir ab
sofort abstellen:
Unter reclabox@teldafax.de können Sie uns Ihre
Kundennummer, laufende Beschwerde und den Status Quo des
Bearbeitungsstandes aus Ihrer Sicht nochmals mitteilen – und wir
bemühen uns nach besten Kräften, Ihrer Beschwerde so rasch wie irgend
möglich nachzugehen. In jedem Fall werden wir über die laufende
Erledigung von Beschwerden weiter hier berichten. Thomas Müller,
Pressereferent TelDaFax Holding AG
kommentare und trackbacks 28
Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
von TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse
14.04.2009 | 11:52 Uhr
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Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
von TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse
14.04.2009 | 12:21 Uhr
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Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
von TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse
14.04.2009 | 13:15 Uhr
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Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
von TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse
15.04.2009 | 10:44 Uhr
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Antwort auf die Beschwerde vom 14.04.2009
von TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse
21.04.2009 | 12:18 Uhr
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Beschwerde ist endgültig nicht gelöst.
"Seit 3,5 Monaten warte ich auf die Rückzahlung meiner Jahresvorauszahlung in Höhe von rd. 1000 €. Am 01.04.2009 habe ich Anzeige wg. Unterschlagung und Verdacht auf verschleppte Insolvenz erstattet".
Spiegel online vom 20.09.2011 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,787230,00.html):
"Ärger um Stromanbieter
Behörden wussten schon 2009 von drohender Teldafax-Pleite
Der Stromanbieter Teldafax war bereits 2009 praktisch zahlungsunfähig. Die Kunden wussten davon nichts - die Finanzbehörden dagegen laut "Süddeutscher Zeitung" sehr wohl. Die Beamten versäumten es jedoch, die Verbraucher über die drohende Pleite zu informieren. . .
In dem Bericht der "SZ" wird aber mit Recht die Frage gestellt, warum die Finanzbehörden nichts unternommen haben, um Verbraucher zu warnen. Möglichkeiten hätte es gegeben.
So hätten die Beamten bei Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug Anzeige erstatten können. Die daraufhin mit Sicherheit einsetzende Berichterstattung hätte wohl viele Verbraucher davon abgehalten, einen Vertrag bei Teldafax zu unterzeichnen."