Ich war gestern,13.12 2012, im Penny bei uns, weil in der Werbung das Spiderman-Racerauto steht.
Regale leer, konnte nix finden (8:00 Uhr). Ich spreche ein Verkäuferin an, die gerade genervt Regale einräumt und auf die Frage, ob ich sie mal kurz was fragen kann, verdreht sie die Augen, sagt aber "ja bitte". Ich frage nach dem Auto, bekomme die Antwort, die sind alle weg, waren ja seit Montag zum Verkauf. Ich sage, das sie erst ab heute im Prospekt stehen, sie sagt, nein, seit Montag.
Ok, ich habe mich vielleicht im Datum vertan und gehe mit zwei anderen Teilen zur Kasse. Dort liegt das aktuelle Prospekt, wo groß drin steht, das Spiderman-Racerauto soll heute (13.12.) da sein. Die Kassiererin bestätigt dies, gibt zu, dass dann wohl ein Fehler unterlaufen ist und weist mich auf diese Seite hier hin. Ich fahre in die nächstgelegen Stadt, um dort mein Glück zu versuchen, wo ich auch keine Autos in den Regalen finde. Ich spreche die Verkäuferin an, diese sagt, ich sei zu spät, die Autos seien heute alle schon verkauft worden.
OK, ich muss dies glauben und fahr in noch eine andere Stadt, jetzt ist schon 12:00 Uhr, dort war das ganze Regal voll, mein Glück. Der Hammer ist jetzt, das der zweite Penny, bei dem ich war, jn dem die Verkäuferin sagte, die Autos seien heute schon alle verkauft worden seien, die Autos heute in Massen da stehen hat. Was soll das denn bitte!
Meine Forderung an PENNY-Markt:
Entschädigung für's in Drei-Geschäfte-Fahren
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 10
Es ist doch Ihr Problem, wenn Sie in eine Vielzahl von Geschäften fahren.
Ich finde hier regen sich Verkäufer auf, die nicht verstehen was der Kunde eigentlich reklamiert.
Es hätte sicher keiner ein Problem damit gehabt, wenn man dem Kunden gesagt hätte, tut uns leid, die sind noch nicht ausgebpackt, kann ich Ihnen einen Weglegen und Sie holen den dann morgen?
Aber einen Aussage, eine Lüge, die den Kunden dazu veranlasst zu versuchen den Artikel in einer anderen Filiale zu bekommen ist frech.
Eine Kontrolle von gelieferter Ware muss immer erfolgen. Und das am besten vor der Werbung, damit man dann nicht einen halbe Stunde und drei Zigarette oder Kaffee lang suchen muss.
Sorry, ich denke wenn man ehrlich mit Kunden umgeht, zeigen diese auch Verständniss für so was. Meine Kunden tun dies zumindest.
Aber leider sind viele Verkäufer eben nicht in der Lage richtig zu Arbeiten.
Amazon als alternative? Netter Versuch.
Amazon hat auch nicht alles.
Oder bestellt Ihr eure Brötchen bei Amazon?
Soweit kommt es noch, das wir alle nur noch im Internet bestellen.
Dann gibt es ca 10 Milionen Arbeitslose.
Tolle alternative.
Jeder spart gern, aber ob Amazon jedes angebot topt ist auch fraglich.
Man, man, man.
Wenn in der Werbung etwas für ein bestimmtes Datum angeboten wird, muss eine ausreichende Menge vorhanden sein, ansonsten ist es ein Irreführungsangebot und unlauterer Wettbewerb.
Die Beschwerde ist richtig und begründet, wer daran zweifelt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lockvogelangebot
ist ja klar, dass manche Kunden hier immer sofort nach "unlauterem Wettbewerb schreien"- solche Kunden liebt doch wohl jeder Verkäufer. Es gibt nahezu jede Woche in vielen Geschäften immer mal wieder den einen oder anderen Angebotsartikel, der entweder gar nicht oder nicht in ausreichender Menge ausgeliefert wird, die Gründe dafür sind aber ganz sicher nicht die, das der Handel den Kunden in sein Geschäft locken oder ihn bewusst täuschen will. Mengen müssen auch kalkuliert werden, der Abverkauf muss oftmals geschätzt und auch korrigiert werden. Ein Händler kann nicht 100 Fernseher auf gut Glück ordern, wenn er dann nur 3 verkauft und dann auf 97 sitzen bleibt. Er muss somit erstmal austesten, was gut und in welcher Menge verkauft wird. Zudem ist der Händler auf den Lieferanten angewiesen, der schlichtweg oftmals einfach nicht liefert.
@ Jürgen Habich
oftmals wird die Ware vom Hersteller aber erst ausgeliefert, wenn das Angebot bereits läuft. Dann kommt die Ware und man braucht Stunden um sie einzuräumen, vorne stehen aber schon die Kunden und fragen nach dem Angebot.
Der Verkäufer der keinen Einblick in die Lieferscheine hat (weil er zb kassiert, und nicht fürs auspacken hinten zuständig ist) kann aber nicht wissen, was mitgekommen ist und was nicht- würde er dies aber wahrheitsgemäß sagen, hätten die meisten Kunden jedoch ganz sicher kein Verständnis, nicht einmal wenn man sie bittet, an einem anderen Tag wiederzukommen. Mag sein, dass Ihre Kunden da alle freundlich sind, aber ganz sicher ist das in den meisten Läden eben nicht der Fall, vor allem dort wo viele Kunden einkaufen und nicht bereit sind, erneut in den Laden zu kommen. Schon gar nicht im Discounter!
Und X. 99 hat insofern recht, weil diese ganze Geiz-ist-Geil Mentalität schon Dimensionen angenommen hat, wo bei den meisten einfach das logische Denkvermögen aussetzt. -Siehe Beschwerdeführerin. Da wird alles abgefahren, um ein paar Ocken zu sparen, aber hauptsache eine Entschädigung fordern weil man ja seinen Sprit verfahren musste. Da greif' ich mir an den Kopf.
Das mag ja sein, dass es ihnen nicht gefällt, aber das ist leider die Rechtslage. Und wenn ich als Händler zu b l ö d für eine ordentliche Kalkulation bin, dann habe ich entweder den Job verfehlt und sollte umschulen, oder ich darf solche Angebote eben nicht machen. Wenn ein Angebot nicht einmal 25% des Angebotszeitraumes erhältlich ist, weil der Händler vielleicht nur 3 statt 100 geforderter Fernseher bestellt hat, dann ist das bestimmt nicht die Schuld des Kunden, der den Weg auf sich genommen hat.
Zudem ist strafbares Verhalten nicht gleich richtiges Verhalten, nur weil es ständig von allen möglichen Händlern so gemacht wird. Was haben Sie denn bitteschön für ein Rechtsverständnis, wenn Sie anderer Meinung sind?
"die Gründe dafür sind aber ganz sicher nicht die, das der Handel den Kunden in sein Geschäft locken oder ihn bewusst täuschen will. "
Ach nein? Es wird Werbung gemacht für einen Artikel, den man nicht im werbenden Laden kaufen kann. Täuschung? Definitiv ja. Hat dies Kunden in den Laden gelockt? Offensichtlich auch ja, sonst gäbe es die Beschwerde nicht!
Übrigens sind Angebote einzig und allein dafür da, Kunden in Läden zu locken. Das hat nichts mit Wohltätigkeit zu tun.