11.09.2012 | 09:23 Uhr · 855 Views · von Stefan Dembski
Hermes Logistik-Gruppe Deutschland (Hamburg)
Transportschaden wird nicht reguliert
Wir haben bei einem Auktionshaus ein Bedienpult für eine CNC Maschine ersteigert. Dieses Bedienpult wurde per Hermes an uns versendet.
Das Bedienpult war in einer stabilen Kunststoffbox verpackt (Wandstärke ca. 3-4 mm). Alles war in der Box gegen verrutschen gesichert. Gepolstert war alles mit ca. 10 Lagen Wellpappe. Die Verpackung war absolut ausreichend für dieses Bedienpult. Wir gehen von einem Sturz aus größerer Höhe aus, welcher diesen Schaden verursacht haben könnte. Der Schaden ist auch erst beim Öffnen der Box aufgefallen, somit gab es auch keine Schadenkarte von dem Zusteller. Der Schaden wurde angemeldet.
Die Regulierung wurde mit folgender Begründung abgelehnt:
"Gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss das Transportgut ordnungsgemäß und bestimmungsgerecht verpackt sein. Da der Karton gemäß Ihren Angaben äußerlich offenbar unbeschädigt war, dürfen wir davon ausgehen, dass der Inhalt nicht ausreichend gegen äußerliche Einflüsse wie z. B. Erschütterungen geschützt/verpackt wurde. Daher können wir für Beschädigungen am Frachtgut keine Haftung übernehmen"
1. Ging es hier nicht um einen Karton, aber das scheint wohl ein "Standard-Ablehnungstext zu sein. Nur warum hat man zu der Verpackung dann nochmal um eine Detailbeschreibung angefordert.
2. Sitze ich nun auf einem Schaden von 500 €
Warum wird eine versicherter Versand angeboten, wenn so ein Schaden wie in diesem Fall nicht reguliert wird? Soll es wirklich soweit kommen, dass man nur noch dort Waren kaufen kann, wo nicht mit Hermes verschickt wird?
In meinem Betrieb ist auf jeden Fall Schluss mit Hermes! So etwas passiert einem nur einmal, auch wenn es vorher relativ problemlos lief.
Meine Forderung
Regulierung des Transportschadens
Firmenantwort
11.09.2012 | 10:09 Uhr · Hermes Logistik Gruppe Deutsch...
Hallo Herr Dembski,
wir bedauern, dass Sie mit unserem Service unzufrieden waren. Gerne prüfen wir Ihre Anfrage nach der Haftungsübernahme erneut. Wir kommen nach Abschluß der Prüfung wieder auf Sie zu.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hermes Kundenservice
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11.09.2012 | 09:52 Uhr · Gast Gast
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11.09.2012 | 09:57 Uhr · Stefan Dembski
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11.09.2012 | 10:16 Uhr · ReclaBoxler-1287453
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11.09.2012 | 10:27 Uhr · Stefan Dembski
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11.09.2012 | 10:55 Uhr · ReclaBoxler-1287453
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11.09.2012 | 11:30 Uhr · Richard Schmidt
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11.09.2012 | 11:40 Uhr · Stefan Dembski
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11.09.2012 | 12:13 Uhr · ReclaBoxler-1287453
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11.09.2012 | 13:13 Uhr · ReclaBoxler-4117175
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11.09.2012 | 18:39 Uhr · ReclaBoxler-9135427
Wahrscheinlicher ist aber das das Teil vom Versender genauso in den Karton gesteckt wurde.
Hier zieht das übliche Hermes bashing mal nicht. Ablehnung der Regulierung meiner Meinung nach absolut zurecht.
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11.09.2012 | 21:10 Uhr · Richard Schmidt
Warum sollte ich mich als Empfänger mit Hermes herumschlagen, die ohnehin nichts erstatten, wenn außen keine Schäden sichtbar sind und ich die klare Bestätigung habe, dass der Absender nicht ausreichend verpackt hat? Soll doch der Absender den Schadensersatz zahlen.
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12.09.2012 | 06:59 Uhr · Stefan Dembski
Da wird in den Raum gestellt das Transportschäden mit Vertragspartnern kulanter abgewickelt werden als mit denjenigen die nur mal so zwischendurch Hermes als Versanddienstleister nutzen? Das sollte man doch mal im Auge behalten.
Sehr interessant ist auch die Gewichtung der Aussagen. Wenn Hermes sagt die Verpackung war nicht konform ist automatisch der Versender verantwortlich? Ziemlich frech. Wer hat denn bitte festgelegt welche Aussage glaubwürdiger zu sein hat. Ist der Versender grundlegend derjenige der seinen Verpflichtungen in Form einer konformen Verpackung nicht nachkommt? Wenn das wirklich so sein sollte dann können sich alle Versanddienstleister ja in Zukunft die Versicherungsprämien sparen und bräuchten auch keinen versicherten Versand anbieten. Irgendwas scheint da wohl an mir und auch an vielen anderen vorbeigelaufen zu sein.
Es wurden ja nun auch in der Vergangenheit solche Fälle reguliert. Einer davon ist hier bei Reclabox zu finden.
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13.09.2012 | 09:10 Uhr · ReclaBoxler-1287453
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13.09.2012 | 09:14 Uhr · ReclaBoxler-1287453
Ich arbeite ja selber für ein Lager dass Hochwertige Industrie-Pc's verkauft. Da muss immer alles Tip Top verpackt werden, da die Lieferanten gerne mit Paketen werfen. ;-)
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13.09.2012 | 09:27 Uhr · ReclaBoxler-1287453
Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht mit einem beschädigten Paket und den Boten darauf angesprochen, leider war er der Deutschen Sprache nicht mächtig. Es ist leider schon eine ziemliche Zumutung wie viele Lieferanten mittlerweile Arbeiten. Da fehlt einfach die Motivation, liegt aber auch daran, dass die Lieferanten einfach unterbezahlt sind. Nur wenn mane s aber so sieht, man sollte heut zu Tage froh sein, wenn man überhaupt einen festen Job hat und sein Geld verdient.
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13.09.2012 | 10:00 Uhr · ReclaBoxler-1287453
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13.09.2012 | 10:17 Uhr · Stefan Dembski
Und jedes Paket öffen und kontrollieren und der Bote wartet? Das funktioniert vielleicht wenn man 1 oder 2 Schachteln am Tag geliefert bekommt. In anderen Dimensionen geht das nun mal nicht. Welcher Fahrer bleibt schon bis zu 1 Stunde beim Kunden und wartet bis alle Pakete ausgepackt sind? Es ist auch nicht unbedingt die Zeit im Wareneingang alles sofort zu kontrollieren. So sieht die Praxis nun mal aus.
Wer hat eigentlich gesagt das die Kunststoffbox frisch mit schwarzem Klavierlack gestrichen wurde und keinen Kratzer zu sehen waren? Aber das mal nur so am Rande.
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13.09.2012 | 12:14 Uhr · Sorgsamer Leser
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13.09.2012 | 16:06 Uhr · DD
Auch da bekam ich die Aussage von Hermes das die Verpackung usw. erst nachdem ich Bilder geschickt, einen beweis für den Verpackungsweg und Bilder der Transportsicherungen in den Hermes Fahrzeugen verlangte (bzg. Ladungssicherung laut STZVO hatte und auf die DHL Lieferung verwies wurde Hermes ganz kleinlaut und erstattete alle Tassen.
Also dran bleiben und nicht auf falsche Verpackung abspeisen lassen, denn sonst müssten alle Sacehn im Panzerschrank versendet werden
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13.09.2012 | 16:10 Uhr · Ronny Deumel
Diskussion
20.09.2012 | 09:53 Uhr
Der Autor wünscht keine öffentliche Diskussion.
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20.09.2012 | 09:59 Uhr · Stefan Dembski