Guten Tag,
meine 74-jährige herzkranke Mutter wollte bei C &A in Ahrensburg eine Bluse umtauschen, die ihr zu klein war und außerdem einen kleinen Webfehler aufwies.
Dies wurde ihr in einem sehr unangenehmen Ton verweigert mit dem Grund, dass die Bluse getragen sei und außerdem mit Lenor behandelt wurde. Ihr wurde außerdem Hausverbot angedroht, falls sie dies nicht akzeptieren sollte. Die junge Verkaufsleiterin soll äußerst unfreundlich und im Ton unverschämt gewesen sein.
Meine Mutter war und ist außer sich - die Bluse kostete € 15,00 - aber es dreht sich darum, dass ihr Unterstellungen zugetragen werden, die einfach nicht stimmen, denn die Bluse hat sie nur anprobiert. Sie hätte es auch gar nicht nötig, sich für dieses Geld so demütigen zu lassen bei Entdeckung.
Ich schreibe, weil es nicht angehen kann, dass man als ehrliche jahrzehntelange Kunde derart respektlos und willkürlich behandelt wird. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.
Schöne Grüße
St. Holland
Meine Forderung an C&A Mode:
Umtausch der NICHT getragenen Bluse
Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 125 Tagen und 11 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 17
Zudem hat ein Kunde kein Anrecht auf einen Umtausch, auch dann nicht wenn Sie nach langer Suche einen geringfügigen (und völlig normalen) Webfehler entdecken sollten, schliesslich ist bei fast allen Klamotten in dieser Preislage irgendeine geringfügige Abweichung bei den Nähten etc feststellbar, ist ja keine Edelklamotte.
Und Hausverbot bekommt man nur dann, wenn man das "nein" der Verkäuferin nicht akzeptieren will und dann noch eine Diskussion anzettelt, sich wie Kunde "König" aufführt und sich grundsätzlich im Recht sieht und das mit aller verbalen Macht durchzusetzen versucht.
Und ich spreche hier für meine Mutter, da diese krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, sich zu wehren, deshalb habe ich es erwähnt.
Und noch einmal:
Die Bluse war ungetragen, ungewaschen und hatte alle Etiketten dran.
Und-es dreht sich nicht um das Geld, sondern um die "Sonderbehandlung" einer Kundin, die jetzt keine mehr sein wird.
Wenn die Kundin die Etiketten dran gelassen hat und den Kassenbon dabei hatte frage ich mich eher, wie man darauf kommt, dass die Bluse gewaschen wurde (das würde man den Etiketten dann doch ansehen), sofen die Etiketten noch dran waren.
Das kein Recht auch Umtausch besteht ist klar. Allerdings kann ein später entdeckter Webfehler (von dem wir alle nicht wissen wie er aussieht und ihn deswegen nicht einschätzen können) sehr wohl ein Grund zu einer Reklamation sein. Damit wären wir dann im Gewährleistungsbereich.
Ich arbeite selbst im Handel und habe lange genug in der Filiale gearbeitet um zu wissen, dass es immer wieder Kollegen gibt die sich persönlich über Umtausche ärgern und dem Kunden entsprechend begegnen. Das diese Verhalten dem Unternehmen viel stärker schadet als den Kunden zufrieden zu machen und ihm seine Ware umzutauschen ist diesen Kollegen selten bis nie bewusst. Nicht umsonst schneiden Unternehmen mit einem schlechten Umtauschverhalten beim Kundenmonitor regelmäßig grotenschlecht ab. Als normaler Kunde ist es einem eh schon unangenehm etwas umzutauschen. Auch wenn der Bon noch vorhanden ist und die Etiketten dran (ohne Bon sieht das dann auch schon wieder anders aus). Wenn dann die Verkäuferin dem Kunden noch das Gefühl gibt, dass er ihr persönlich in die Geldbörse greift. Super. der Kunde wird sicherlich freudestrahlend wiederkommen.
Da in der ursprünglichen Beschwerde wichtige Informationen (Etiketten noch dran oder nicht; wie sieht der Webfehler aus) fehlen kann man sich zu dieser Beschwerde gar keine objektive Meinung bilden. Aber doch schön wie hier einige erst mal gegen die ganzen unmöglichen Kunden wettern.
Auch bei uns (C&A) ist der Kunde ein König, wenn er sich dementsprechend genauso Respektvoll der Verkäuferin gibt.
Das alles ordnungsgemäß war und die Etiketten noch an der Ware -und nicht wieder drangeknaupelt- glaube ich Ihnen nie im Leben. Das wurde sich die Verkäuferin nie wagen. Wir tauschen täglich bis zu 100 Sachen, in unserem Geschäft, ohne Probleme.
Das Sie Hausverbot haben, ist ein eindeutiger Beweis, das Sie manipuliert haben. Nicht SIE wollen C&A nie mehr wiedersehen, sondern das Unternehmen Sie.!
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Sicherlich ein Ausdruck von vor Jahrzehnten.
"Der Kunde/Patient/Klient etc. ist König", sofern er sich auch dementsprechend benimmt. Und eben Respekt vor dem Personal hat.
Dann muss man sich auch nicht aufregen und wundern, warum man als Kunde, Patient etc. nicht den eigenen Wünschen gemäß behandelt wird.
Gilt natürlich auch anders herum.
Wenn ich sehe, wie hier selbstgerecht und frustriert über Kunden gesprochen wird, dann sollte man vielleicht über einen Berufswechsel nachdenken.
Ich selbst habe nicht bei C&A gearbeitet und habe es auch nicht vor.
In meinem Unternehmen sind bestimmte Kundenverhalten auch bekannt, es ist jedoch verpönt, sich auf solche Art und Weise zu äußern - denn dies schadet denjenigen Kunden - und ich denke, dies ist die Mehrzahl - die ehrlicher Natur sind.
Diese werden doch abgeschreckt von manchen Kommentaren - kein gutes Aushängeschild für das Unternehmen C&A.
Wenn Sie aber wegen dem Mangel dorthin gehen (hoffentlich mit dem Kassenzettel) dann MÜSSEN die Ihnen (bzw. Ihrer Mutter) die Ware abnehmen und den Betrag auszahlen.
Gehen Sie einfach dorthin und sagen, dass dort ein Materialfehler ist. Die kleben einige Zettel auf das Teil und Sie bekommen das Geld.
@ Rb -4661277 von frustriert und selbstgerecht (ich tue keinem etwas, was ich für mich auch nicht möchte) kann nicht die Rede sein, da ich zum Beispiel auch geäußert habe, daß in unserer Filiale der Kunde immer noch König ist und zum Glück sind Kunden, wie Bf vielleicht 10-20% der Kundschaft. Die anderen sind echt nett und zufrieden, so daß kein Grund für einen Berufswechsel besteht.
Sie reden selber von derart Kundenverhalten, klingt auch abschätzig und was machen Sie mit den Kunden? Sagen Sie noch brav Dankeschön, daß Sie versuchen uns hinters Licht zu führen und hier haben Sie noch 10€ Entschädigung für Ihre Unanehmlichkeiten, das Sie extra deshalb noch mal kommen mußten?
Vielen Dank für den Tipp - einer der wenigen Kommentare, die nicht - die Tatsachen verdrehend - auf eine Ratsuchende eingehen.
Wie kann man davon ausgehen, dass man sich im Unrecht befindend auch noch öffentlich dazu äußert.
Was für einen Sinn macht dies?
Ich wollte mir hier einen Rat holen wegen einer Ungerechtigkeit, die einer mir nahe stehenden Person widerfahren ist.
Warum sollte man diese verbuchen unter - ach, es sind ja nur € 15,00 Euro.es dreht sich halt manchmal um das Prinzip.
Und warum hat sich kaum jemand die Mühe gemacht, meinen ersten Kommentar richtig zu lesen?
Da schleicht sich schon das Gefühl einer öffentlich kundgetanenen Willkür ein.
Ich mag mich nicht mit den Kunden anlegen, aber ich habe vollstes Verständnis dafür, daß man auch mal sagt, bis hierhin und nicht weiter.
Mir wurden Fehlkäufe, bei C&A bisher immer zurückgenommen und auch mein Bekanntenkreis hat noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
Auch in der Reclabox sind Beschwerden über dieses Unternehmen eher selten, also warum so eine Fehde?
Und die Forderung in der Reclabox zu dokumentieren, macht auch keinen, da C&A noch nie auf diese Plattform reagiert hat.
Der Rat von "Nochmal Hingehen" ist auch nicht der Beste. Sollte Ihnen wirklich "unrecht" getan worden sein und die Bluse ganz regulär zurückgegeben werden sollte, dann macht es mehr Sinn sich an die Haupzentale in Düsseldorf per Mail zu wenden.
Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, das die Verkäuferin im Unrecht war, weil es nachweisbar ist was mit der Bluse passiert ist oder nicht. Und sollte Sie sie zu Unrecht beschuldigt haben, hätte das sehr unangenehme Kosequenzen für die Verk. In diesem Sinne
Melden Sie den Laden ggf. zusätzlich bei der Wettbewerbszentrale, wenn er auch nach schriftlicher Fristsetzung die gesetzliche Gewährleistung verweigert.
http://wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/hinweise/
Vielen Dank für die sachlichen Kommentare und gut gemeinten Ratschläge.