Im September 2008 haben wir die 010018 als feste Call-by-Call-Vorwahl in unserer Telefonanlage hinterlegt, da dieser Anbieter zu dem Zeitpunkt die günstigsten Festnetz-Mobilfunk-Gesprächspreise anbot (ca. 9,6 Cent/Minute).
Erst in der Januar-Rechnung der Telekom war die erste Ventelo-Abrechnung enthalten - unsere Kosten für die Call-by-Call-Gespräche waren explosionsartig um 300% gestiegen.
Die, unter Mühen und ausfüllen einiger Formulare, bei Ventelo angeforderte Einzelaufstellung, gab auch keinen Aufschluss. Aber die erhöhten Kosten blieben, also wechselten wir im Februar zu einer anderen Call-by-Call-Nummer.
Recherchen im Internet ergaben, dass viele auf diese Weise angelockt und abgezockt worden sind. Es scheint, dass Ventelo in mehrerer Hinsicht unlautere Machenschaften an den Tag legt (siehe auch die Inksso-Taktik).
In unserer Februar-Rechnung erscheinen sogar ZWEI verschiedene Vorwahl-Nummern von Ventelo - technisch nicht möglich, da nur EINE Nummer in unserer Telefonanlage hinterlegt war.
Halte es für dringend notwendig, dass die Verpflichtung zur Tarifansage endlich Gesetz wird und dass die Unternehmen zu einer zeitnahen Abrechnung verpflichtet werden!!
Meine Forderung an Ventelo:
Erklärung durch Ventelo, wodurch die drastisch erhöhten Kosten entstanden sind. Erstattung zuviel gezahlter Gebühren.
Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 231 Tagen und 23 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 11
Ich habe über die Bundesnetzagentur eine Schlichtung beantragt, zu der mir nun (angebliche Verbindungsleistungen von Nov. 2008 bis Mrz. 2009)mitgeteilt wurde, dass die Antragsgegnerin (Ventelo GmbH) ihre Zustimmung zur Durchführung des Schlichtungsverfahrens verweigert. Die Bundesetzagentur bedauert, dass ihr "in dieser Angelegenheit keine weiteren Befugnisse zur Verfügung stehen". Damit steht mir nun der ordentliche Rechtsweg offen.
Das Kalkül dieses Unternehmens ist offensichtlich und zielt darauf, dass sich die Betroffenen wegen 100 oder 200 Euro nicht die damit verbundenen zeitaufwändigen Mühen machen, diesem schändlichen Verhalten ein Ende zu bereiten.
20.000 mal 100 Euro ergibt auch ein erkleckliches Sümmchen, was gut zu der Überschrift "Abzocke bei Call-by-Call" paßt.