Meine 9 jährige Tochter war begeisterte TEDI-Kundin.
Gestern wollte sie ein Weihnachtsgeschenk kaufen. Dafür plünderte sie aus ihrer Spardose 3,-- Euro in 5- und 10-Cent-Stücken.
Als sie an der Kasse bezahlen wollte, wurde sie von der Mitarbeiterin mit den Worten weggeschickt, dass das ganze Kleingeld nicht die Kasse passt und sie wiederkommen soll, wenn sie großes Geld hat!
Ich bin kein Freund von TEDI, da die Ware von äußerst schlechter Qualität ist - schlicht und einfach nur billig.
Das dieses auch auf die Mitarbeiter zutrifft, war mit nicht bewusst. Wie kann man Personen an die Kasse stellen, die offensichtlich nicht rechnen kennen bzw. noch viel schlimmer nicht mal zählen oder sind die Mitarbeiterinnen einfach nur faul?
Ihre Mitarbeiterinnen können von Glück reden, das ich meiner kleinen Tochter ihren Gedanken von Weihnachten nicht kaputt machen wollte.
Wie auch immer - ich hoffe das sie mit dieser Form der Firmenphilosophie keinen langfristigen Erfolg haben.
Unsere gesamte Familie haben sie als Kunden verloren, und das richtig tolle am Internet ist, das man über Blogs, Twitter und Facebook, Freunde zum Nachdenken anregen kann.
P. S. Ersparen Sie sich die Floskel des "Bitte-entschuldigen-Sie-wir-werden-unsere-Mitarbeiter-erneut-schulen", von Ihren schlechten Mitarbeitern ist im Internet doch recht viel zu lesen. Hier ist Ihre eigentliche Firmenphilosophie schon gut zu erkennen.
Meine Forderung an TEDi:
Ladenfläche freistellen für freundlich und sympathische Geschäfte
Antwort auf die Beschwerde vom 21.12.2011
Sehr geehrter Herr Obermann,
es tut uns wirklich leid, dass Ihre Tochter nicht mit ihrem Kleingeld bezahlen konnte. Gerne würden wir mit Ihnen persönlich darüber sprechen. Bitte teilen Sie uns per E-Mail an info@tedi-discount.com kurz mit, wie und wann wir Sie am besten telefonisch erreichen können.
Mit freundlichen Grüßen
TEDi GmbH & Co. KG
i. V. Martin Rolshoven
Leiter Unternehmenskommunikation
kommentare und trackbacks 16
Meine Forderung: Ladenfläche freistellen fuer freundlich und symphatische Geschaefte
Haha geil!
Sie müssen mir nicht das Wort um Mund umdrehen. Aber wenn Sie beim Einkaufen schon mit Gesetzen um sich werfen müssen, will ich nicht wissen wie Sie sich aufführen wenns mal um was richtig wichtiges geht: -P
Das Kind dann trotzdem mit dem Kleingeld loszuschicken finde ich verantwortungslos.
„Niemand ist verpflichtet, mehr als 50 Münzen anzunehmen“,
nennt Hjördis Christiansen von der Verbraucherzentrale Hamburg die gesetzlichen Vorgaben. "
Wer mein (Klein-) Geld nicht haben will, bekommt es auch nicht :-)
Es gibt soviel Konkurrenz / Mitbewerber, die sich über mein Geld - auch Kleingeld - freuen. ...
Beschwerde ist gelöst
Allerdings finde ich auch das man ein 9jähriges Mädchen zumindest anders hätte behandeln können was den Tedi Mitarbeiter angeht
lg eine begeisterte tedi mitarbeiterin die garantiert immer freundlich und hilfsbereit zu den tedi kunden ist
Und die kleine hatte es nun mal so. Und da es Kleingeld war, konnte die Verkäuferin sogar rechtlich einwandfrei verkaufen. Stichwort Taschengeldparagraph.
Und ansonsten gehe ich davon aus, das Sie nicht alleine im Laden war. Ihre Mutter war sicher in der Nähe dabei. Nur die Kleine wollte halt Ihre Sachen selbst bezahlen. Am besten möglichst so, das Mutti nicht sieht, was Sie gerade da für ein Geschenk kauft. Und das hätte Ihr sicher mehr gefreut, wenn es geklappt hätte, als sich selbst was davon zu kaufen.
Und meiner Meinung nach gehört so ein selbst bezahlen von Kindern zu einer guten Erziehung dazu. Denn irgendwie muß ein Kind nun mal lernen, wie man einkauft. Und hier war eine gute Gelegenheit dazu.