Die Schweizer Bundeskanzlerin, Corina Casanova, hatte, ebenso wie Ihre Vorgängerin, Annemarie Huber-Hotz, bis vor wenigen Tagen noch einen "Problembär". Und wie das so ist, müssen zuviele zottige Haare an der falschen Stelle weg! Und in der Schweiz bedeutet das, ebenso wie in Bayern: Abschuss!
"Bruno" erwischte es 2006 in Bayern und in einer Nacht- und Nebelaktion und ohne viel Medienspektakel, war dann Montagabend Braunbär-Bruder "JJ3", im Schweizer Kanton Graubünden dran. Traurig, aber wahr! Und das obwohl es noch wenige Tage zuvor offiziell hieß: "Es besteht kein dringender Handlungsbedarf!".
Anders, als die Nachbarländer Österreich und Rumänien, wo solche "illegalen Einwanderer" lebendig gefangen und umgesiedelt werden, wenn eine natürliche Ansiedlung in den Alpen schon nicht möglich ist, schiesst man trotz vernünftiger Alternativen, hier in Deutschland und jetzt wiederholt auch in der Schweiz lieber auf den gutmütigen Meister Petz.
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" und auch die Stiftung für Bären hatte zuvor mit Bitten und Betteln versucht, die Schweizer Behörden von einer Umsiedlung zu überzeugen und war sogar bereit, einen geeigneten Platz für "JJ3" zu suchen, weil wir uns wohl alle einig darüber sind, dass ein Weiterleben in Freiheit sicher die beste Lösung gewesen wäre. Die Schweizer sahen das anders.
Das Schlimme daran ist, dass "Bruno" und "JJ3" nicht die letzten Braunbär-Einwanderer in den Alpen sein werden, denn weitere Exemplare ihrer Art sind auf dem Weg in die Alpen und ihnen droht in Deutschland und in der Schweiz ebenfalls der Tod! Das darf sich nicht wiederholen, solange es andere, vernünftige und naturverträgliche Alternativen gibt!
Meine Forderung an Schweizer Eidgenossenschaft:
Änderung des Bären-Managementplans in der Schweiz und in Deutschland! Keine weitere Entscheidung durch die Jagdbehörden!
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kommentare und trackbacks 9
dieses Verhalten paßt sehr gut zu den Schweizern. Ein winziges Land, daß immer dann Geld verdient, wenn irgendwo in der Welt die Sch... bergauf läuft, sich als weltoffen geriert und sich um Tiere nur kümmert, wenn diese in in anderen Ländern, Legebatterien oder am Halsband leben.
Rettet das Wappentier von Bern !
die Dütsche sollet sich um de eigene Kram kümmere