Seit im Vorderhaus eine Dame mit fast dem selben Nachnamen eingezogen ist, lediglich ein f ist bei mir mehr, bekomme ich oft ihre und sie meine Post, selbst wenn diese richtig adressiert ist. Sie wohnt in der 20, ich in der 20a.
Am Anfang war das nicht so das Problem, allerdings hat sie vor einigen Wochen/Monaten auf einem geöffneten Brief mit einem handgeschriebenen Text gedroht, dass sie meine Post nun immer wegschmeißen wird, wenn sie bei ihr landet. Ich habe evtl. genau aus dem Grund schon Probleme mit einem Amt, da mir mindestens ein Brief fehlt, der angeblich angekommen sein soll.
Darf sie das überhaupt, einfach meine Briefe wegschmeißen, wenn sie in ihrem Briefkasten landen? Was kann ich dagegen tun? Darf ich z. b. an ihrem Briefkasten einen Zettel anbringen, dass Post für mich in meinen Briefkasten ein Haus weiter geworfen werden soll?
Meine Forderung an Deutsche Post:
Ich will, dass meine Post bei mir im Briefkasten landet
Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 65 Tagen und 15 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Mir wäre es auch lieber, wenn sie wenigstens die Briefe mit einem entsprechenden Vermerk wieder in den nächsten Postkasten auf der Straßenecke werfen würde.
Nachprüfen, ob sie die Briefe wirklich wegwirft, könnte man nur, wenn man einen Brief mit frankiert und abgestempelt, wies von der Post so üblich ist, per Hand in ihren Briefkasten stecken würde und der dann nicht bei mir ankommt. Aber wie soll ich das anstellen? Ich brauche meine Briefe ja schließlich und kann da nicht einfach einen von bei ihr reinwerfen.
In neun von zehn Fällen klappt es dann anschließend.
Übrigens: Sind Sie sicher, dass die Sendungen über die Deutsche Post ausgeliefert wurden? Nach meiner Erfahrung treten solche Fehler fast immer nur bei Auslieferung durch alternative Briefdienst (PIN TNT etc) auf.
Pakete zum Beispiel sind bisher immer angekommen, egal von welchem Unternehmen das versendet wurde. Nur einmal waren bei mir zwei Zettel im Briefkasten, einer, dass man mich nicht antreffen konnte und dann noch einer, dass das Paket nicht für mich gedacht war, sondern für die Nachbarin und sich die Sache für mich damit erledigt habe.
Evtl. wird ja auch nur dann mal etwas falsch eingesteckt, wenn der Briefträger, der normal da ist, wegen Urlaub oder so nicht da ist. Früher habe ich den öfter mal gesehen, aber seit mehreren Monaten habe ich nichts mehr vom Briefträger gesehen.
Für deine Situation empfehle ich folgendes:
- Schreib an deinen Briefkasten so was wie das hier: "NB: Dies ist Haus Nr. 20a von Familie "fon und zu Nirgendwo" (mit einem f). Haus Nr. 20 von Familie "ffon und zu Nirgendwo" (mit zwei f) wohnt nebenan. Bitte dies beim Einwerfen der Post unbedingt beachten! 1111"
- Hänge ggf. etwas ähnliches an deine Haustür.
- Lege deinem Nachbarn höflich nahe, etwas ähnliches an seinen Briefkasten/Haustür zu hängen.
- Schreibe deinem Nachbarn schriftlich, dass er falsch zugestellte Post nicht wegwerfen darf, und drohe höflich mit Strafanzeige wegen Postunterschlagung. Weise darauf hin, dass du ihm auch ständig seine Post hinterher trägst (vllt. merkt er das gar nicht, weil seine Briefe im Endeffekt ordnungsgemäß bei ihm anzukommen scheinen).
- Instruiere alle Leute, die dir Post schreiben, diese korrekt zu adressieren.
- Schreibe allen Postunternehmen, die bei dir Briefe zustellen, einen Brief, in dem du sie über den Unterschied aufklärst. Frankieren brauchst du Briefe an die Post selber übrigens nicht, du kannst einfach "Postsache" rechts oben in die Ecke schreiben. Du musst allerdings dann jeden Brief über das Postunternehmen verschicken, das ihn auch bekommen soll.
Wenn das alles nichts helfen sollte, weiß ich auch nicht weiter.