Vor einigen Tagen bin ich mit meinem ehemaligen Stammtaxiunternehmen "Taxi Bösinger" nach Hause gefahren. Ich bin Ausbilder für Vertreter bei der Firma Vodafone und muss wohl ein paar Tage vorher bei der Taxifahrerin Zuhause gewesen sein, denn sie wusste über meinen Beruf bestens Bescheid.
Ohne, dass ich ihr etwas getan hatte, fing sie an, ich hätte doch eine Gehirnwäsche erhalten. Ich bat sie, aussteigen zu dürfen, doch sie weigerte sich. Ich konnte es sebst kaum glauben, aber zwei meiner Freunde fuhren mit, sodass ich auch am nächsten Tag wusste, dass das kein böser, unrealistischer Traum gewesen war.
Viel schlimmer wurde es dann aber noch. Die nette Dame beleidigte mich als "A-Loch" und nannte mich einen "W*chser". Ich meine, muss man sich heutzutage alles gefallen lassen? Ich habe nicht mal gekontert und bin stets sachlich geblieben.
Natürlich schrieb ich einen Brief an Taxi Bösinger, auf den ich erst einmal gar keine Antwort erhielt. Auf die Nachfrage per E-Mail, dann eine böse Mail des Chefs. Man könne nicht feststellen, welche Mitarbeiterin das war, da ja 3 (!) Stück an diesem Abend Dienst gehabt hatten. Desweiteren würde er mich verklagen, wenn ich nicht von einer Publikation absähe. Ich solle Anzeige bei der Polizei erstatten. Nicht einmal eine stellvertretende Entschuldigung war drin. Schade, dass es so etwas heutzutage noch gibt.
Meine Forderung an Taxi Bösinger:
Eine Entschuldigung und eine Entschädigung.
Antwort auf die Beschwerde vom 10.02.2009
Sehr geehrter Herr Ratzinger,
in Ihrem Schreiben vom 11. Januar 2009 handelte es sich nach Ihren Angaben um eine Fahrerin. Nicht mehr und nicht weniger - kein Kfz-Kennzeichen, Ordnungsnummer, Beschreibung der Fahrerin( Alter, Haarfarbe,usw.), keine Fahrstrecke und keine Uhrzeit. In einer Nacht in der in unserer Umgebung eine Fasnachtsveranstaltung war und ca. 225 Anrufe und Fahrten in unserer Zentrale eingingen ist dies eine doch sehr vage Beschreibung.Als ich darauf nicht reagierte drohten SIE mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung und der Veröffentlichung des Vorfalls auf Ihrer Internetseite wie Sie es bereits mit dem Fast Food Kette Subway getan hätten ( siehe http://ratzingeronline.blog.de/tags/subway-villingen/), sollte keine persönliche Entschuldigung der Fahrerin folgen.
Ich bot Ihnen daraufhin in meiner " bösen E-Mail" an , daß es wohl das beste wäre den Fall hier polizeilich zu klären. Denn nach Nachforschungen in meinem Unternehmen weiß ich, daß Sie in der betreffenden Nacht nach Beendigung der Fahrt hier anriefen, sich lauthals beschwerten und verbal aus dem Rahmen fielen!Die Telefonistin erinnerte sich daran und demzufolge auch wer die Fahrerin war. Auch diese wurde zu dieser Fahrt befragt.
Auch die " Alte " die nur Taxifahrerin ist, konnte sich an Sie erinnern! So bezeichneten Sie doch die Frau am Steuer. Sie wurden weiterhin ausfällig und niveaulos bis sogar einer der anderen Fahrgäste die sich in Ihrer Begleitung befanden Sie bat damit aufzuhören!! Erst daraufhin als Ihr " Freund " dies sagte wollten Sie aussteigen! Wenn Ihr Verhalten so korrekt und seriös wie Sie es beschreiben war, fragen wir uns warum sich Ihre Freunde nach Ihrem Verlassen des Taxis auf der Weiterfahrt Richtung Erikaweg für Sie entschuldigten.
Ich hoffe daß, diese Thema nun endgültig geklärt ist, und fordere Sie auf, dieses Thema Ihrerseits richtig zu stellen, und sich nicht ständig aufzuspielen und Dinge aufzubauschen die nur auf Teilwahrheiten bzw. Lügen aufgebaut sind und Sie der Verursacher sind. Ansonsten werde ich mir rechtliche Schritte überlegen.
Martin Bösinger
kommentare und trackbacks 7
So etwas lächerliches habe ich noch nie gehört.
Die Story abwegig,
die Äußerungen lächerlich,
die ganze Aktion kindisch,
...... das zeugt nur von eigener Unzufriedenheit über sich selbst.
Armer Mensch, nicht nur im Geiste....