Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin gerichtlich ernannte Betreuerin der Kundin Frau Großmann. Die beglaubigten Unterlagen liegen Ihnen seit Monaten vor. Ich habe etliche Telefonate mit Teldafax geführt, wurde immer vertröstet bzw. auch frech abserviert.
Danach versuchte ich es mit E-Mails. Zum 01.07.2010 habe ich Teldafax gekündigt, da Frau Großmann seit 30.11.2009 im Pflegeheim lebt und die Wohnung schon längst wieder vermietet ist. Es ist ein erhebliches Guthaben vorhanden, weil Teldafax ja monatlich die Abschlagsraten bis Juni 2010 erhalten hat, aber kein Strom mehr verbraucht wurde.
Am 02.11.2010 erhielt ich eine E-Mail von der teldafax Reklamation Kd. Nr. 3270047 von Herr Yildiz A. Customer Care. Es wurde erklärt, dass jetzt sogar Zinsen berechnet werden und dass die Fachabteilung auf Dringlichkeit hingewiesen wurde. Dabei blieb es auch. Am 06.12.2010 ermahnte ich wieder per E-Mail und bekam keine Antwort.
Ich fordere hiermit nochmals die Firma Teldafax auf diesem Wege auf, eine Schlussrechnung zu erstellen, das Guthaben (ca.350-400,-€) + anteilige Zinsen basierend auf einen Jahreszinszinsatz von 2% auf das Konto von Frau Großmann zu überweisen. Kontodaten sind Ihnen ebenfalls mehrmals von mir gesendet worden.
Wie ich Ihnen bereits mitteilte, ist Frau Großmann Sozialhilfeempfängerin und untersteht dem Vormundschaftsgericht. Das Gericht verlangt die sofortige Zahlung, da Teldafax seit sechs Monaten unberechtigt mit diesem Geld wirtschaftet.
Der gesamte Schriftverkehr mit Ihnen übergab ich schon dem Gericht in Berlin.
Sollte bis zum 29.12.2010 keine Schlussrechnung und Guthabenzahlung erfolgen, wird der Vorgang der Staatsanwaltschaft in Bonn vom Vormundschaftsgericht weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Wianke
Bestell-/Kundennummer: Kundennummer: 3270047 Vertragsnummer: 123358
Meine Forderung an TelDaFax:
Stellung von Schlussrechnung - Rückzahlung von Restguthaben
Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 311 Tagen und 13 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 11
Typisches Anzeichen von Liquiditätsproblemen! Bis die Staatsanwaltschaft da in die Gänge kommt, könnte der Laden schon längst Insolvenz angemeldet haben.
Sie sollten vielleicht früher tätig werden, bevor es zu spät ist.
#-/
Sehe ich auch so. Ab zum Anwalt und gerichtliches Mahnverfahren anschieben.
Wenn Sie Pech haben, werden Sie Ihr Geld in Schweiz oder Liechtenstein suchen.
Dieses Forum hier passt im Übrigen gut.
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
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