Bereits seit einigen Jahren nervt die Firma Prebyte Media GmbH mich mit Ihrem Internetangebot "Flirtfever". Zunächst nur selber und kurz darauf auch noch mit der Anwaltskanzlei "AUER WITTE THIEL". Aber alles der Reihe nach, damit man es auch als außenstehender "Nicht-Flirter" versteht:
Eines schönen Tages und völlig nichtsahnend, erhielt ich in meinem Postfach eine nette und wirklich süße eMail einer geheimnisvollen Unbekannten. Nett, wie ich ja ebenfalls bin, schrieb ich der Dame ebenso freundlich zurück und nach ein paar Mails hin und her, war klar, wie ich zu dem netten aber fragwürdigen Kontakt kam: Über das Internetangebot "Flirtfever", das mir bis dato gänzlich unbekannt war.
Ich besuchte das Portal des Angebots, hinterließ auf der Email-Adresse des Support-Centers meine Nachricht mit der Information, dass ich mich weder bewusst dort angemeldet habe, noch daran interessiert bin, diesen Dienst zu nutzen. Man teilte mir umgehend Anmeldetag und auch meine korrekten Daten mit und ich stellte fest, dass ich mit meinem Email-Schreiben zumindest innerhalb der angegeben Widerrufsfrist reagiert habe. Somit war die Angelegenheit für mich erledigt.
Nicht aber für den Anbieter Prebyte Media GmbH aus München, der mir prompt, nach Ablauf der anscheinend kostenlosen Testphase von 14 Tagen, eine Rechnung zusandte und auch tatsächlich und frecherweise Geld von meinem Konto abbuchte. Nochmals den Kontakt gesucht via Mail, wies ich erneut auf die ungewollte Mitgliedschaft und den rechtzeitigen Widerruf hin. Das scheint die Firma Prebyte Media GmbH aber nicht zu interessieren, versucht sie nämlich seit dem regelmäßig und jedes Jahr wieder aufs Neue, den Mitgliedsbeitrag für den ungewollten Dienst von meinem Konto abzubuchen, den ich natürlich jedes Mal wieder zurückbuchen lasse, während parallel dazu die o. a. Anwaltskanzlei, mit bislang leeren Drohungen, mir in regelmäßigen Abständen immer wieder meine "allerallerallerallerletzte Chance" anbietet, den geforderten Betrag zzgl. deren Anwaltskosten zu begleichen, bevor sie das 65 Mal mit einem Vollstreckungsbescheid drohen.
Ich finde die Angelegenheit mittlerweile nur noch lächerlich und eine Pharse, denn weder habe ich den Dienst bestellt, noch gewollt. Was allerdings eigentlich auch völlig unergeblich ist, denn selbst wenn er, wie behauptet, von meiner Rechner-ID aus (von einem Dritten oder auch von mir in geistiger Umnachtung) bestellt wurde, ist die Vereinbarung dennoch fristgerecht widerrufen worden, was ich natürlich glücklicherweise auch schriftlich und mit Daten ausgedruckt vorliegen habe. Daher sehe ich auch den Drohungen von "AUER WITTE THIEL" ganz gemächlich entgegen und frage mich nur, ob diese Sozietät nichts wichtiges zu tun hat, ausser mich zu nerven. Offenbar nicht.... Leider!
Meine Forderung an Prebyte Media:
Prebyte Media GmbH soll ihre Unterlagen durchschauen und mich endlich in Ruhe lassen, inkl. "AUER WITTE THIEL". Es nervt!!!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 25
diese Betrugsmaschen im Internet (siehe auch Wertexperten) scheinen ja überhand zu nehmen. Wie wird das erst werden, wenn irgendwann einmal noch mehr ältere Menschen im Netz sind? Schon jetzt versuchen vermeintlich seriöse Firmen wie z.B. Premiere mit höchst fragwürdigen Methoden die Leute zu "Zwangsmitgliedern" zu machen. Das Internet ist voller Beschwerden und Reklamationen darüber. Werde demnächst (habe leider gerade zu wenig Zeit) auch mal lang und ausführlich über meine Erfahrungen mit Premiere posten.
Versuch mal eines der Musterschreiben der Verbraucherzentralen, die in diesem Artikel erwähnt werden:
Suche nach "Musterschreiben bei Internetabzocke" in einer Suchmaschine und nimm den Link zum lawblog.
Nachtrag:
Habe übrigens gestern noch was nettes zu dem Thema gefunden. Guckst Du hier: http://www.pc-special.net/index.php?option=com_forum&Itemid=26453&page=viewtopic&t=17323&postdays=0&postorder=asc&start=0&sid=054f0a39fafd36aebceded891828b88f
Ich war 2005 mit einem Nachbarn auf der Seite. Wir haben uns auch angemeldet, dennoch waren wir ganze vier oder fünf Mal dort drin. Hatten auch unseren Jahresbeitrag bezahlt. Und im Herbst 2005 haben wir das ganze gekündigt und damit waren wir seit diesem Zeitpunkt nicht mehr dort drin, dennoch werden jedes Jahr die Beiträge abgebucht. Na ja, ich lasse die Beträge zurückbuchen. Dann haben sie mich in Ruhe gelassen, aber seit 2009 werden sie richtig nervig mit Briefen usw. Ich habe schon mit Klage gedroht, Antwort wieder eine Rechnung. Nun sind es schon fast 500,00 Euro, die sie haben wollen. Sie spinnen wohl. Habe denen heute auch Mal eine Rechnung zukommen lassen. Mal sehen, was raus kommt.
die erste rechnung habe ich bezahlt von 122 euro und paar zerquetschten.
jetzt kommt mir schon wieder so ein ding ins haus geflogen.
Langsam reichts. Ich habe denen gesagt das ich keinen pfenig mehr bezahle.
die drohen mit gerichtsvollzieher.
kann es wirklich dazu kommen???
Also ganz wichtig: Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid wiedersprechen, damit Prebyte Media GmbH keinen Titel gegen Euch bekommt. In allen Foren steht, dass Prebyte Media GmbH bislang KEINE weiteren Schritte eingeleitet hat, als dem gerichtlichen Mahnverfahren.
Sie werden schon wissen, warum... ;-)
Hahaha - immer locker bleiben.
Habe die Bande seit über einem halben Jahr am Hals und inzwischen diverse Drohschreiben der Rechtsanwälte erhalten.
Die sind mir reichlich egal.
Reagieren MUSS man erst, wenn deren Liebesbriefe per Zustellungsurkunde kommen. Dann ist entweder ein Mahn- oder Vollstreckungsbescheid oder aber eine Klageschrift drin.
Aber:
Auch ein versäumter Widerspruch gegen den Mahnbescheid ist noch kein Beinbruch, denn diesem folgt - auf Antrag des angeblichen Gläubigers - dann erst einmal der Vollstreckungsbescheid.
Auch gegen diesen kann binnen 14 Tagen ab Zustellung Widerspruch eingelegt werden, was die gleichen Konsequenzen (Gerichtsverfahren) wie ein Widerspruch gegen den Mahnbescheid hat.
Zu bemerken ist weiterhin, dass Auer, Witte, Thiel ihren Drohbriefen keine ordentlich Legitimation - sprich: ORIGINAL-Vollmacht - beilegt.
Die anwaltliche Versicherung, dass eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung erfolgt sei, heilt diesen Mangel nicht.
Was in der Konsequenz nichts anderes heisst, als dass sie den Nachweis ihrer Legitimation schuldig bleiben, ihre Erklärungen somit das Papier nicht wert sind.
Ab in den Papierkorb damit!
Lästig ist allerdings, dass man bei manchen Banken/Sparkassen nicht verhindern kann, dass weiterhin Gelder per Lastschrift eingezogen werden, obgleich man die Prebyte Media GmbH nie dazu ermächtigt hat.
Wie aus anderen Foren ersichtlich ist, wurden schon mannigfaltig Strafanzeigen gegen die Prebyte Media GmbH ebenso wie gegen die RAe Auer, Witte, Thiel gestellt.
So weit ich das überblicke, wurden diese samt und sonders eingestellt. Ich würde mich daher als Laie von der Vorstellung verabschieden, hier rechtlich irgendetwas erreichen zu können.
Über die Entwicklung dieses Rechtsstaates und dessen Auswüchse gibt es für den Interessierten mehr als reichlich Material im Internet zu finden.
So bald ich allerdings eine Möglichkeit gefunden habe, den Anwälten oder der Prebyte Media GmbH ein Verfahren an den Hals zu binden, das sie richtig Geld kostet, werde ich es auch tun.
Dazu müssen allerdings die Anwälte erst einmal auf's Eis gelockt werden. Ich arbeite daran...
:-))
ich habe die auch seit fast einem Jahr an mir dran hängen. Nach ca. 300 Anrufen an einem Tag habe ich nun die Nummer von der Frau, die vor Herrn Auer sitzt! Da solltet ihr mal Anrufen, gar nix sagen und Euch direkt mit Chef Herrn Auer verbinden lassen.
Was der einem erzählen will, so was von lachhaft.
Hier die Nummer: 089-5998xxxx.