Bereits am 07.05.10 berichtete ich über die Ablehnung der Reklamation meiner 80 € teuren Stiefel von Street-/ABC-Schuhe.
Die Antwort der Firma auf meine Beschwerde hier entbehrt ebenfalls jeder Rechtsgrundlage. Es wird mir aus "Kulanz" ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine 50%-Gutschrift angeboten.
Wenn lt. Kienast "ein Verschleiß der Absätze zu erwarten war" (innerhalb von fünf Monaten), dann lässt das wohl deutlich auf einen Sachmangel schließen, der in der Konstruktion begründet ist, und schon bei Auslieferung vorlag.
Mit keinem Wort äußert sich die Firma außerdem zu den herausfallenden Ösen am Schaft, weder in der Ablehnung der Reklamation noch jetzt. Die werde ich wohl auch falsch behandelt haben!
Denn an Ideen, wie man Reklamationen abwimmelt, fehlt es bei Kienast nicht.
Meine Forderung an KIENAST Schuhhandels:
Erstattung des Kaufpreises
Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 163 Tagen und 6 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Und Kienast zeigt keinerlei Einsicht, sondern glänzt lediglich dadurch, die Schuld auf den Kunden abzuwälzen. Ich persönlich habe noch nie zuvor gehört, dass man nach fünf Monaten Tragen die Schuhe neu besohlen muß, und das bei einem Kaufpreis von 80 Euro! Das ist nicht nur eine bodenlose Frechheit, sondern auch ein Armutszeugnis für Kienast.
Ich kann mir hier alle vier, sechs Monate neue Absatzflecke unterziehen, alle acht, zehn Monate neue Ledersohlen, weil die nun mal verschleißen. Ich weiß also echt nicht, wo das Problem liegt! Meine Absätze sind aber doppelt so dick, wie deine Sohle. Wenn man also keine Ahnung von Schuhen hat, sollte man hier auch nicht posten. Frag mal deinen Schuhmacher, wie oft ein neuer Absatz untergezogen werden sollte.
Abgesehen davon, sehen komischwerweise nicht nur Stiefel von Kienast bereits nach wenigen Monaten so runtergekommen aus, sondern unter anderem auch Sneakers. Seltsam ist, dass ich mir bei der Konkurenz ein Paar Schuhe für die Hälfte der *Kienastqualität* kaufen kann, und die nach sechs Monaten Tragen immer noch top sind.
Dafür haben Sie sicherlich auch eine Erklärung parat.
1. ein Abnutzen nichts mit dem Preis zu tun hat, sondern sowohl bei günstigen wie auch teuren Schuhen vorkommt und
2. kann sich die Schuhe jeder leisten. Ich kaufe mir dafür nicht jedes Jahr neue Schuhe! Einfache Mathematik: Sie kaufen sich jedes Jahr ein Paar Schuhe für den Anzug für 30 € bei Deichmann, die halten dann, sagen wir mal, ein Jahr. In zehn Jahren sind das somit 300 €. Ich kaufe mir ein Paar Schuhe, das hält zehn Jahre, ca. 350 €! Wo ist da jetzt so der Unterschied? Ich habe dann zwar keine Abwechslung und bin stinkelangweilig, tue aber meinen Füßen etwas gutes!
Wir kennen uns auch nicht, also warum diese Aggressivität, man kann das auch sachlich klären. Abschließend kann ich Ihnen keine Auskunft über Ihre Sneaker geben, ich kenne Ihre Schuhe genauso wenig wie Ihren Umgang mit ebendiesen. Also, bei aller Aufgebrachtheit immer fair bleiben. :-)
Also, ich kann da die Reaktion von RB 2618... schon verstehen, genauso verstehe ich aber auch Ihre "mathematische Rechnung". Die Sache ist nur, ich hätte beispielsweise auch keine 300-400 Euro auf einmal locker, um mir mal eben ain paar Schuhe zu kaufen, auch wenn die dafür 20 Jahre lang halten. Ich persönlich finde, 80 Euro für ein paar Schuhe reichen auch vollkommen. Und für den Preis erwarte ich dann schon, dass die Schuhe nicht aus "Pappe" sind, sondern alltagstauglich. Ich muß auch sagen, dass ich es sehr merkwürdig finde, dass bei anderen Kienast Kunden genau die gleichen Mängel nach bereits kürzester Zeit auftreten. Zufall? Ich denke nicht. Überdurchschnittliche Abnutzung kann ich mir auch nicht vorstellen, das mag mal vorkommen... Aber immer wieder?
Zudem reagiert Kienast immer gleich, Fehler und Schuld weit von sich weisen, und dem Kunden unterjubeln. Auch nicht die feine Art.
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Erfahrung: Wenn ein Mangel bei Kienast auftritt, ist der Kunde schuld!
Werde mir die Schuhe heute aus der Filiale abholen und damit sofort zur Verbraucherzentrale.
mfg