Heute im Zug von Köln nach München. Am Bordbistro steht ein (un-) freundlicher Herr. Dass man sich mit solch unmotiviertem Personal bei der Deutschen Bahn auseinandersetzen muss, ist ja an sich nichts Neues.
Neu ist allerdings, dass man GAR NICHT BEDIENT wird. Mit dem Verweis, er sei allein, wird jegliche Bestellung am Bistro zurückgewiesen. Nur die Kollegen in Uniform erhalten zumindest einen Kaffee.
Selbstverständlich nennt in diesem Raum auch keiner seinen Namen. Na ja - ich hab's wieder mal gesehen, mit der Bahn. Auch Eyjafjallajökul wird mal wieder still sein und dann werden wir wieder fliegen können.
Meine Forderung an Deutsche Bahn:
Bitte um Stellungnahme
Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 184 Tagen und 23 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Das hätte der Kollege, falls es denn so war (denn Fahrgäste der Deutschen Bahn oder Menschen im Allgemeinen neigen dazu, zu übertreiben, oder Storys etwas abzuändern, wenn nicht nach der eigenen Nase getanzt wurde), natürlich freundlicher sagen können, keine Frage.
Da kann es sicherlich mal vorkommen, dass man einem anderen Fahrgast Unrecht tut.
Ich entschuldige mich im Namen aller, möchte aber auch mal auf unsere Situation hinweisen. Wir sollen immer kulant sein, werden aber von vorne bis hinten veräppelt (von einigen, natürlich nicht allen Fahrgästen). Wir haben den Druck von beiden Seiten (Chefetage/Fahrgast) und müssen immer funktionieren. Wir sind auch nur Menschen!
Man kann aber auch echt über alles meckern, nicht wahr?