Sie haben einen Kago-Kamin? Dann Glückwunsch, wenn Sie damit zufrieden sind. Wir sind es nicht, und haben diesen lebensgefährlichen Ofen inzwischen auf den Schrott werfen dürfen.
Wieso? Nun hier ein Erfahrungsbericht über einen Kago-Kamin, der uns wegen seiner Undichtigkeit fast das Leben gekostet hätte:
Wir wurden auf einer Messe von Kago-Werbern so lange genervt, bis wir einen dieser "sauteuren" Kago-Kamine kauften (und zwar um einiges teurer als ein guter solider Grundofen, wie wir ihn inzwischen haben). Dieser Kago-Kamin, für uns der reinste Schrott, wie sich im Laufe der Zeit ziemlich schnell herausstellte, war nicht mal in der Lage, das Wohnzimmer einigermaßen zu beheizen. Dafür brannte dann innerhalb kürzester Zeit nicht nur das hintere Eisengerüst des Ofens durch sondern auch die drei Eisenhakengestelle, die das Holz in Form halten sollten. Auch der Rost unten im Ofen ließ sich nach einiger Zeit nicht mehr rütteln, es hatte sich verzogen; eine Garantie gab es von Kago natürlich nicht; dafür aber einige dumme Sprüche des telefonisch konsultierten Kago-Kundendienstes. Man meinte ziemlich schnippisch, es würde ja auch schließlich ein Feuer im Ofen brennen, eine Garantie gebe es da nicht (jedenfalls nicht bei Kago, woanders gibt es bis zu fünf Jahr Garantie selbst auf den Brennraum; etwa auf unseren neuen Grundofen).
Selbst der Holzzierbalken, der oben um den Kago-Ofen gehörte, verzog sich um zehn Zentimeter, musste ausgetauscht werden, und - verzog sich wieder; also ebenfalls nur Schrott. Doch damit nicht genug, denn selbst die Türe war dermaßen aus schrottigem Material gebaut, dass sie sich verzog und von mir gerichtet werden musste. Die drei Scheiben im Ofen wollten den Ofen scheinbar auch schnellstens verlassen, denn auch sie wurden undicht und wackelten in der Führung.
Ich will nicht vergessen zu erwähnen, dass der (für uns "schrottige") Kago-Ofen kaum Wärme abgab und andauernd Holz nachgelegt werden musste, da die Wärme gleich wieder durch den Kamin entschwand und sich der Ofen dann ebenfalls sehr schnell wieder abkühlte (Wirkungsgrad laut zweier herangezogener Kaminofenbauer und des Kaminkehrers: 90 zu 10 (also 90 % der Wärme ging gleich in den Schornstein und raus an die frische Luft; für uns auch hier: "Pfusch hoch drei"). Der Frau war andauernd kalt, so dass zusätzlich immer wieder die Heizung angemacht werden musste. Beim Nachlegen des Holzes wurde dann auch noch oft (sehr oft) der Rauch in die Wohnung gedrückt, was nicht nur für das Klima schlecht war; innerhalb kürzester Zeit war auch noch die Decke grau; vom Gestank ganz zu schweigen. Erwähnt werden sollte auch noch die drei Scheiben, die beim Kago-Ofen durchgehend schwarz waren; alles Dinge, die bei unserem neuen Grundofen nicht ein einziges Mals auftraten; hier ist die Bude bei einem Bruchteil des sonst verfeuerten Holzes durchgehend so warm, dass die Frau durchgehend lüftet; ohne das die Heizung bisher auch nur ein einziges Mal mitlaufen musste.
Der Kago-Kamin bekam auch von unserem Kaminfeger nur ein äußerst schlechtes Zeugnis, er konnte auch nur von diesem Kago-Ofen abraten; leider zu spät, er war ja schon gekauft. Letztlich musste ich den teuren Kamin dann ausbauen, weil er durchgebrannt und undicht war, schließlich wollte ich nicht, dass die Familie (4 Kinder) Schaden an dem Ofen nimmt. Einfach nur eine Zumutung, was Kago uns da für eine Blechschüssel verkauft hat, vom miesen Service ganz zu schweigen. Nun ja, die Kohle ist ja auch eingesackt.
Ich als äußerst unzufriedener Kago-Kunde frage mich erst einmal, wieso solch eine Firma eigentlich Öfen verkaufen darf. Gibt es da keine Kontrollen, oder werden da irgendwelche Leute geschmiert, damit die Öfen verkauft werden dürfen? (He Kago-Verantwortliche, bloß nicht aufregen und zum Anwalt rennen: War 'ne Frage, die ich gerne beantwortet haben möchte; also nicht gleich mit dem Anwalt drohen; imponiert mir sowieso in keiner Weise, ein Anwaltsschreiben mit 'ner Abmahnung zu kassieren. Dies ist schließlich eine (leider selbst erlebte) Kundenbeurteilung eines Kago-Ofens, der in meinem Haus nie hätte eingebaut werden dürfen. Eigentlich müssten die Kago-Verantwortlichen für diesen Schund noch eine Anzeige wegen Körperverletzung angehängt bekommen.
Allein verantwortlich für den Text: Arthur Neumann (für die Abmahnung, die ich jetzt erwarte, denn Kago ist ja bekannt dafür, gerne mal Mitbewerber abzumahnen. Aber ob das auch bei einem Kunden funktioniert, der jedem nur vom Kago-Ofen abraten kann? Schaun mir mal, was die Herren so zu ihrem mir verkauften Schrott zu sagen haben; der Ofen ist ja noch in meinem Besitz, kann aber von Kago gerne zurückgekauft werden.)
Wer also vorhat, sich einen Kamin, einen Kachelofen oder einen Grundofen zuzulegen oder einen vorhandenen zu sanieren, der sollte sich gut überlegen, ob er sich solch ein Teil wirklich bei Kago kauft, oder lieber doch zum Fachmann geht, wo einem für weniger (!!) Geld ein besseres (!!) Produkt geliefert wird (so inzwischen bei mir geschehen).
Ich für meine Person werde in jedem nur erdenklichen Forum vor Kago warnen, und werde mich von den Kago-Typen bzw. von den Kago-Anwälten mit Sicherheit nicht ins Bockshorn jagen lassen.
Ich persönlich würde mir wünschen, wenn solch eine Firma, die Mitbewerber abmahnt, aber in meinen Augen selbst nur Pfusch produziert (wie bei mir geschehen) die Pforten dichtmachen müsste; oder muss erst jemand an deren Öfen Schaden nehmen?! (an die Kago-Anwälte: Dies ist meine persönliche Meinung als geschädigter Kago-Kunde; und der Schrott-Ofen von Kago steht zur Abschreckung bei mir zur Besichtigung bereit.)
Meine Forderung an Kago:
Anstatt Mitbewerber abzumahnen sollen die Herren mir erst mal einen ordentlichen Ofen liefern, der was taugt
Firmen-Antwort ausstehend seit 18 Jahren, 30 Tagen und 23 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 55
Ich hoffe wir haben viel Freunde an unserem Kamin.
Auf einen Kostenvoranschlag habe ich sechs Wochen gewartet. Nach mehreren Mails und Anrufen (versprochene Rückrufe von Kago wurden nicht getätigt) habe ich Terror gemacht. Endlich das Angebot... Nach weiteren sechs Wochen immer noch keine Scheibe da. (Lieferprobleme).
Hast du keine Probleme? Kauf dir einen Ofen von Kago...
@Holger Uhlig
Es gibt keinen Ofenhersteller, der noch Öfen anbietet, der die neuen BimschV Grenzwerte nicht einhält.
Sonnigen Gruß aus Halbe sendet Carola Golenz
Der von mit eingbaute Kamin von Kago hat eine gute Heizkraft, ist sparsam im Verbrauch und die Optik gefällt mir immer noch.
Das einzige Problem, was ich habe, ist, dass die Scheibe nach kurzer Zeit schwarz wird. Dies Problem hatte ich aber auch bei anderen Kaminen, wie z.B. Jotul usw. Die Schwärzung der Scheiben ist manchmal auch unterschiedlich stark. Vielleicht mache ich etwas falsch oder aber das Holz ist nicht so trocken wie versprochen. Die Lüftungsschlitze habe ich in allen erdenklichen Positionen schon probiert. Eine Besserung war nicht festzustellen.
Eigentlich bin ich mit dem Einsatz zufrieden. Na ja, ist aber auch egal, die Firma hat inzwischen Insolvenz angemeldet.
Kleiner Tipp von einem unabhängigen Mann aus der Branche.
Ps. Zum Glück hat KAGO Insolvenz angemeldet
Bei Nachfrage gebe ich gerne Adressen seriöser und günstiger Ofenbauer sowie guter Keramikhersteller bekannt. Unabhängig davon, für welche Firma ich jetzt arbeite, denn jeder in der Branche würde dies tun, um den beiden Firmen das Handwerk zu legen.
http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=61161
Hallo, lest euch mal unsere Beschwerde durch, vielleicht seht ihr euer Problem ein wenig gespiegelt.
zehaus(at)googlemail.com
vor dem Ofenbauer Kago, die Firma ist seit Februar 2010 in Konkurs!
Der Masseverwalter Völker Böhm von Schultze und Braun erklärte in einer Presseaussendung, das kein Kunde von der Kago Insolvenz betroffen ist!
Eine glatte Lüge! Wir haben durch die Firma Kago einen Schaden in der Höhe von 9.800 Euro zu beklagen.
Man hat uns als Kunden einfach in die Insolvenz verwiesen und den von uns bereits im Februar 2010 voll abbezahlten Kaminofen nicht geliefert. Vielmehr wollte die Firma von uns eine Aufzahlung von 60% sprich der Ofen hätte uns 160% gekostet!?
In Klagenfurt veranstaltet die Firma Kago jetzt einen Lagerabverkauf, der eigentlich ein Konkursabverkauf ist! Die Frage bezüglich Gewährleistung, Garantie usw. ist somit sehr fraglich. Informieren sie sich über die Firma im Internet, es gibt kaum ein gutes Feedback.
Mein Tipp, Finger weg von Kago.
Zum Glück noch rechtzeitig gelesen!
Danke
Dann bekamen wir den Plan präsentiert, der Kachelofen war ohne Sitzbank. Wenn ich Sitzbank möchte, das kostet 1000 DM mehr. Das Aufstellen des Ofens, so erfuhren wir, erst jetzt kostet auch 3000 DM extra. Die Zusatzkosten wurden vor dem Unterschreiben völlig vorenthalten. Der Ofen ist total überteuert und macht auch nicht richtig warm, der Holzverbrauch ist enorm.
Bitte (möglichst schnell) unter fjaegeler@aol.com melden.
Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass viele "Billiganbieter" dieses Kriterium nicht erfüllen.
Mir ist klar, dass wenn ein Ofen vom Hersteller schlecht entwickelt wurde der Besitzer ständig Holz nach legen muss um auf eine angenehme Zimmertemperatur zu kommen - das wiederum darf man nicht wenn dieser Ofen nicht dafür ausgelegt ist.
Also - lieber etwas mehr Geld für einen soliden Kaminofen ausgeben damit hinterher die schlechte Überraschung nicht zu groß ausfällt.
Unser Garanta 602 funktioniert sehr gut, wir sind zufrieden.
Der erste Kago - Heizkamin hatte die gleichen Symtome, die Rückwand wurde 2 mal ausgetauscht, der Grillrost ist durchgebrannt und nach 4 Jahren war der Ofen entgültig Schrott und musste ausgetauscht werden. Ein angeblicher Ofenbauer von Kago hatte festgestellt, dass der Ofen ständig überhitzt wurde. Der Grud war, Kago hatte beim Einbau die Belüftung vergessen, natürlich gab es dafür keine Garantie den der Ofenbauer war ein freier mitarbeiter bei Kago. Danach war Kago sehr bemüht und hat mir zu einen Preisnachlass von 50% einen weiteren Ofen dann geliefert. Nur einbauen wollten die den nicht, da sollte ich mir einen Ofenbauer selbst besorgen was dann weitere 2500,- DM damals gekostet hat. Der zweite Heizkamin war ein wenig besser, aber was den Wirkungsgrad betrifft da kann ich am Dach über den Abgasen locker einen Ochsen braten. Er darf also nur homöophatisch beheizt werden, so dass es den Ofen gerade nicht friert. Nachträglich habe ich erfahren, dass Kago den Ofen weit billiger zum Neupreis noch anbietet als was ich nach vielen Reklamationen bei 50% Nachlass bezahlt habe.
Zum Glück ist der Laden pleite gegangen, denn was da vermittelt wurde war meiner Meinung eine optisch aufbereitete Zumutung als Geldvernichtungsmaschine.