Ich habe heute bei Lidl in Brake eine Flasche Sangria-Wein gekauft. Der Karton kostet 6,00 €. Dann kostet eine Flasche 1,00 €, oder? Habe ich aber nicht bezahlt, sondern 1,29 €.
Das war nicht das erste mal. Das ist immer, wenn sie den Wein in Angebot haben. In dem Prospekt von richtig billig ist der Wein mit 1,00 € pro Flasche angegeben, musste trotzdem 1,29 € bezahlen. Wenn man nachfragt, wird man doof angemacht.
Das war auch schon so, als sie Hähnchenbein in Angebot hatten. Ich war um 8:00 Uhr da, da sagten sie mir, dass sie schon ausverkauft waren. Das kann und darf nicht angehen.
Meine Forderung an Lidl Dienstleistung:
Die 0,29 € bekomme ich erstattet
Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 60 Tagen und 10 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Ich habe mir neulich bei uns im Lidl die Suppenmaultaschen geholt. Nach dem Bezahlen stellte ich fest, daß nicht der ausgezeichnete Preis von 1,29 € berechnet wurde, sondern 2,79€. Ich habe das freundlich reklamiert und sofort den zuviel bezahlten Betrag zurückerhalten.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das in anderen Märkten anders sein sollte. Ich vermute fast mal: so wie man in den Wald schreit, so hallt es zurück.
Man geht davon aus, dass kaum ein Kunde auf die Idee kommt, im täglichen Wirrwarr des Kassenbereichs auch noch seelenruhig den Kassenbon zu kontrollieren. Seien wir mal ehrlich, Einkaufen gehört doch schon zu den lästigeren Tagesgeschäften und die meisten von uns sind heilfroh, wenn wir den Supermarkt wieder hinter uns gelassen haben.
Und hier setzt eben die Strategie der Sonderangebote an:
1.) Kontrolle des Bons im Kassenbereich? Bei dem Menschenauflauf dort meistens unmöglich...
2.) Kontrolle des Bons zu Hause? Wer fährt schon wegen Cent-Beträgen zurück zum Supermarkt und reklamiert...
3.) Hartnäckige Kunden wie die Beschwerdeführerin sind sehr selten und gefährden die Umsatzstrategie nicht.
Unterm Strich also Umsatzsteigerung für den Supermarkt. Man kann es aber auch auf folgenden Nenner bringen: Sonderangebot = Volksverdummung.
Also, ich kontrolliere grundsätzlich meinen Kassenbon, sonst wäre es mir ja nicht aufgefallen, daß etwas nicht stimmt (siehe Re-posting)
Ich bin aber auch schon acht Tage später, als ich eh wieder zu Einkaufen bin, auf die Mitarbeiterin zugegangen und habe ihr erklärt, was nicht stimmt. Und ich sage es gerne nochmal, so wie man in den Wald schreit, so hallt es zurück. Einkaufsstress hin oder her, wer sich freundlich an die Mitarbeiter wendet, der bekommt zu 99%, was es will.